Flash-Festplatten

Toshiba steigt in SSD-Produktion ein

Montag den 10.12.2007 um 16:22 Uhr

von Markus Pilzweger

Toshiba Logo
Vergrößern Toshiba Logo
© 2014
Die langsam steigende Nachfrage und die Angst, einen aufkeimenden Markt zu verschlafen, machen den Einstieg in die Produktion von Solid-State-Drives für immer mehr Unternehmen interessant. Ab kommendem Jahr startet nun auch Toshiba die Produktion der Flash-basierten Festplatten.
Ab Anfang 2008 will auch Toshiba in die Produktion von Flash-basierten Festplatten für Notebooks einsteigen. Dabei werden die Laufwerke laut Unternehmen zunächst in drei Größen verfügbar sein: 32 GB, 64 GB und 128 GB. Bislang teilen die Solid-State-Drives (SSDs) am Markt das Schicksal vieler Neuentwicklungen im IT-Sektor: Interessant, aber für die meisten Anwender noch unerschwinglich. Genau hier will Toshiba - und andere Speicher-Hersteller wie etwa Samsung - ansetzen: Indem die Produktion hochgefahren wird, sollen im Gegenzug die Preise sinken und SSDs auch für Anwender mit kleinerem Budget erschwinglich werden.

Toshiba will in den ersten drei Monaten mit der Produktion von Module-SATA-Laufwerken beginnen, im Mai sollen dann SSDs mit 1,8 und 2,5 Zoll folgen. Die maximale Lesegeschwindigkeit der Laufwerke gibt das Unternehmen mit 100 MB/s an und die maximale Schreibgeschwindigkeit mit 40 MB/s (unter Verwendung eines SATA-II-Interface mit 3 Gbit/s). Sorgen um die Haltbarkeit der neuen SSD müssen sich Kunden ebenfalls nicht machen (sofern die Angaben seitens Toshiba zutreffen). Demnach hat das Laufwerk eine Lebenserwartung von rund einer Million Betriebsstunden. Dies würde rund 114 Jahren Dauerbetrieb entsprechen. Preise für die neuen SSDs hat Toshiba noch nicht genannt.

Flash-basierte Festplatten, so genannte Solid-State-Drives (SSD), kommen vor allem im Notebook-Bereich immer mehr in Mode. Im Gegensatz zu herkömmlichen Festplatten bieten SSDs dabei eine Reihe von Vorteilen, beispielsweise geringeren Stromverbrauch und schnelleres Hochfahren der Rechner. Daneben sind SSDs leiser als ihre mechanischen Pendants und weniger anfällig für Beschädigungen durch Stöße oder Erschütterungen.

Test: Flash-Speicher-Festplatte versus klassische Scheibendreher

Montag den 10.12.2007 um 16:22 Uhr

von Markus Pilzweger

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
26792