1718731

Fitbit-Gagdets überwachen Schlaf, Bewegung und Kalorienverbrauch

08.03.2013 | 13:55 Uhr |

Das Unternehmen Fitbit hat auf der CeBIT einige praktische Lösungen gezeigt, mit denen Bewegungsmuffel sofort bemerken, wenn sie sich mehr bewegen sollten. Schlafstörungen lassen sich mit den pfiffigen Gadgets ebenfalls erkennen.

Das US-Unternehmen Fitbit verkauft mit Fitbit One und Fitbit Zip bereits zwei handliche Geräte, mit denen man seine persönliche Fitness-Anstrengungen erfassen und überwachen kann. Fitbit Zip ist das preiswertere Modell. Zip ist etwa so groß wie eine zwei Euro-Münze und lässt sich einfach in die Tasche stecken. Die Stromversorgung übernimmt eine Knopfbatterie. Fitbit Zip zeichnet die Anzahl der gegangenen Schritte, die verbrannten Kalorien (basierend auf dem persönlichen Profil) und die zurückgelegte Strecke auf.

Fitbit Zip ist das Einstiegsmodell
Vergrößern Fitbit Zip ist das Einstiegsmodell
© Fitbit

Wer auch noch wissen will, wie viele Stockwerke er oder sie hochgegangen ist (wobei ein Standard-Stockwerk mit 3,50 Meter Höhe gerechnet wird, wie uns auf Nachfrage erklärt wurde), kann zum etwas kostspieligeren Fitbit One greifen. Das Fitbit One bietet über die für das Fitbit Zip genannten Funktionen hinaus auch noch die Möglichkeit, die Dauer und vor allem die Qualität des eigenen Schlafes zu überwachen. Dazu musst das Gerät, wie oft man sich im Schlaf bewegt. Schläft man öfters sehr unruhig, sollte man das ärztlich abklären lassen. Der Fitbit One verfügt außerdem über eine stumme Weckfunktion. Er vibriert leicht am Handgelenk und weckt, ohne andere zu stören.

Fitbit One
Vergrößern Fitbit One
© Fitbit

Die aufgezeichneten Daten werden vom Fitbit-Gerät via Bluetooth 4.0 zum PC übertragen. Die für das Fitbit-Gerät notwendige Software muss auf dem Rechner installiert werden, wobei nur Windows und MacOS unterstützt werden. Linux-Anwender müssen ihre Fitness also auf andere Art überprüfen. Ein Dongle, der den Rechner Bluetooth-4-kompatibel macht, liegt bei. Sofern Smartphones (wie das iPhone 4S) und Tablets exakt die Bluetooth-4-Smart-Variante von Fitbit unterstützen, können Sie Ihre Fitnessdaten auch an diese mobilen Geräte übermitteln – dann ist der Dongle überflüssig (diese Option bleibt auch Linux-Anwendern). Fitbit stellt für iOS- und Android-Geräte die passenden Apps bereit.

Fitbit-App
Vergrößern Fitbit-App
© Fitbit

Statistiken können automatisch abgeglichen werden und Nachrichten werden kurz vor oder bei der Erreichung der täglichen Ziele empfangen. Nutzer können ihre Aktivitäts-Charts und Ranglisten verfolgen, Mitteilungen zu ihren Erfolgen empfangen sowie Ernährungsdaten und Workouts unterwegs eingeben. Die Ergebnisse kann man dann in Echtzeit mit seinen Freunden teilen. Zip und One  laden Informationen automatisch und schnurrlos auf jeden Computer.

Preis und Verfügbarkeit

Der Fitbit Zip (den es in fünf leuchtenden Farben gibt) ist für 59,99 Euro und der Fitbit One (in zwei Farbvarianten: Grauschwarz und Burgunderot) für 99,99 Euro über www.fitbit.com/de , Amazon.de und ausgewählte Händler erhältlich. Zip und One sind spritzfest, Regen- und Schweiß-sicher. Die Displays von beiden Geräten sollen sich auch bei Tageslicht ablesen lassen.

Fitbit Flex
Vergrößern Fitbit Flex
© Fitbit

Neuheit zur CeBIT

Noch nicht in Deutschland erhältlich ist eine Weiterentwicklung dieser beiden Schrittzähler: Das Fitbit flex. Flex ist der erste Tracker von Fitbit, der wie ein Armband getragen wird. Der Fitbit Flex Tracker erfasst Schritte, Entfernungen und verbrannte Kalorien. Helle LED-Lichter am Armband zeigen dem Anwender seinen aktuellen Aktivitätslevel an und motivieren zu mehr Bewegung. Schlafqualität sowie Schlafeffizienz können mit Fitbit Flex ebenfalls aufgezeichnet werden. Flex ist in vier Farben (Schiefergrau, Schwarz, Blaugrün, Orange) voraussichtlich ab Mai für 99,99 Euro in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1718731