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Fischertechnik: Neue Sensoren für Robo-Mobile-Set

11.04.2007 | 08:31 Uhr |

Das Robo-Mobile-Set von Fischertechnik ist ein variantenreicher Roboter-Bausatz. Allerdings verfügt das Robo-Mobile-Set mit Ausnahme der Tast- und Lichtsensoren über keine Instrumente, um Hindernisse - insbesondere weiter entfernte - zu erkennen. Fischertechnik hat das Problem erkannt und will nachrüsten, mit den neuen Infrarot- und Ultraschallsensoren ist aber erst im Herbst 2007 zu rechnen.

Mit den Bausätzen von Lego und Fischertechnik sind Generationen von Kindern groß geworden. Beide Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt und bieten auch einen Roboter-Bausatz an. Bei Lego ist es der Mindstorms NXT , bei Fischertechnik das Robo-Mobile-Set . Doch obwohl beide Sets um die 270 Euro kosten (wobei beim Robo Mobile Set noch die Kosten für das Akku-Pack hinzu kommen), ist der im Herbst 2006 erschienene Mindstorms NXT seinem Rivalen von Fischertechnik auf einem Gebiet klar überlegen: Bei den Sensoren, mit denen sich Hindernisse ohne Tastsinn erkennen lassen. Der Lego Mindstorms NXT verfügt nämlich über Geräusch-, Helligkeits- und Ultraschallsensoren, beim Fischertechnik Robo-Mobile-Set herrscht hier Fehlanzeige, der Roboter kann sich nur mit Hilfe eines allerdings wirklich gelungenen Rundumtastsensor durch die Wohnung bewegen.

Fischertechnik will diesen Rückstand auf Lego im Herbst 2007 mit dem dann neu auf den Markt kommenden Robo-Explorer wettmachen. Doch was soll jemand machen, der bereits das Robo-Mobile-Set besitzt? PC-WELT fragte bei Fischertechnik nach. Das Ergebnis: Fischertechnik denkt durchaus an solche Bestandskunden, diese müssen sich aber noch gedulden.

Denn ab September 2007 sollen mit der Markteinführung des Robo-Explorers auch für das bestehende Robo-Mobile-Set neue Sensoren zum Nachrüsten im Einzelteilservice von Fischertechnik erhältlich sein. Diese nachrüstbaren Sensoren sollen Kunden dann auf www.fischertechnik.de in der Rubrik Shop/Eintelteilservice finden.

Die Sensoren allein reichen aber nicht, schließlich muss auch die Robo-Pro-Software angepasst werden. Mit Robo-Pro wird der Roboter programmiert. Dabei handelt es sich um eine visuelle Programmiersprache, bei der die Programmierelemente via Drag&Drop auf die Arbeitsfläche gezogen, angeordnet und konfiguriert werden. Man muss also keinen Programmiercode eintippen (allerdings kann man das Robo-Mobile-Set auch klassisch mit C programmieren. Eine passende Entwicklungsumgebung samt Compiler ist dafür kostenlos erhältlich).

Damit Besitzer eines Robo-Mobile-Sets die neuen Sensoren mit Robo-Pro programmieren können, ist also ein Update dieser Software erforderlich. Diese neue Version von Robo-Pro soll ebenfalls im September erscheinen und als Download bei fischertechnik erhältlich sein. Und zwar in der Rubrik Computing im Downloadbereich. Bis dahin heißt es warten.

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