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Firma des Ex-Microsoft-Chefs meldet Insolvenz an

02.05.2003 | 10:54 Uhr |

Im Oktober 2002 trat Kurt Sibold als Chef von Microsoft Deutschland zurück. Im Februar 2003 begann Sibold eine Beratertätigkeit bei dem Software-Hersteller Living Systems AG, wo er den Vorstandsvorsitz übernehmen sollte. Doch der Ex-Microsoft-Manager konnte den vorläufigen Schiffbruch des Unternehmens nicht verhindern, die Living Systems AG meldet jetzt Insolvenz an.

Im Oktober 2002 trat Kurt Sibold als Chef von Microsoft Deutschland zurück. Im Februar 2003 begann Sibold eine Beratertätigkeit bei dem Software-Hersteller Living Systems AG, wo er den Vorstandsvorsitz übernehmen sollte. Doch der Ex-Microsoft-Manager konnte den vorläufigen Schiffbruch des Unternehmens nicht verhindern, die Living Systems AG meldet jetzt Insolvenz an, wie Computerpartner berichtet.

Obwohl Sibold laut FAZ "Tag und Nacht" Gespräche mit potenziellen Investoren geführt habe, musste die Living Systems AG aus Donaueschingen Insolvenz anmelden. Das Unternehmen ist auf Logistik-Software spezialisiert.

Ob Sibold trotzdem noch den Vorstand von Living Systems übernehmen will, ist derzeit nicht klar. Sibold hält es nach Angaben der FAZ für denkbar, dass er selbst als Investor bei dem dem Unternehmen einsteigen werde.

Obwohl die Belegschaft des Unternehmens von 300 auf 35 Mitarbeiter reduziert worden ist und die restlichen Mitarbeiter im ersten Quartal auf ein Drittel ihres Gehalts verzichtet haben, war der Gang zum Amtgericht unvermeidbar.

Neuer Chef von Microsoft Deutschland kommt von IBM (PC-WELT Online, 29.10.2002)

Deutschland-Chef Sibold verlässt überraschend Microsoft (PC-WELT Online, 24.10.2002)

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