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Firewall mit Kindersicherung

22.08.2001 | 13:28 Uhr |

Schutz vor Hacker-Angriffen soll die PC-Firewall Sphinx bieten. Die Software ist jetzt in Version 2.0 erhältlich. Wichtigste Neuerung ist der Cobion-Filter. Mit dieser Funktion soll das Programm alle Web-Seiten sperren können, die nicht jugendfrei sind.

Schutz vor Hacker-Angriffen soll die PC-Firewall Sphinx bieten. Die Software ist jetzt in Version 2.0 erhältlich. Wichtigste Neuerung ist der Cobion-Filter. Mit dieser Funktion soll das Programm alle Web-Seiten sperren können, die nicht jugendfrei sind.

Sphinx greift dafür auf die Ergebnisse zurück, die die Bildsuche und Texterkennung der Hochleistungs-Server von Cobion in Kassel liefert. Mehr als 50 Millionen Bilder aus dem Internet sollen hier täglich überprüft werden. Dabei sollen sich Formen wie menschliche Körper und Symbole wie Hakenkreuze erkennen lassen. Seiten mit diesen Merkmalen werden registriert und aussortiert.

Die Informationen dieser Seiten und Bilder werden bei Cobion nach Kategorien wie "Erotik" oder "Extremismus" in einer Datenbank gespeichert. Der Anwender legt mit Sphinx fest, welche Kategorien er sperren will. Danach überprüft Sphinx bei jedem Zugriff auf Web-Seiten, ob diese in der zentralen Datenbank gespeichert sind und zu einer gesperrten Kategorie gehören und blockiert die Seiten gegebenenfalls.

Sphinx 2.0 läuft unter Windows 98/ME, NT 4 und 2000 und kostet 89 Mark. Besitzer älterer Sphinx-Versionen können sich unter www.pcfirewall.de ein Update auf die neue Version einschließlich des Webseiten-Filters herunterladen ( Biodata , Tel. 06454/91200).

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