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Firewall für die Festplatte

07.11.2006 | 17:11 Uhr |

Eine Software zum Schutz der Festplatte vor Schreibzugriffen durch Malware soll eine Liste erwünschter Programme verwalten und alle anderen am Schreiben auf den Datenträger hindern.

Das neu gegründete Unternehmen Drivesentry will mit seiner gleichnamigem Software eine Art Firewall für Festplatten und andere beschreibbare Datenträger, wie etwa USB-Sticks, bereit stellen. Das Programm überwacht Schreibzugriffe auf die Festplatte und fragt zunächst bei jedem Zugriff, ob dieser gestattet werden soll. Dabei lernt es, analog zu einer Desktop Firewall bei Internetzugriffen, welchen Programmen der Anwender den Schreibzugriff erlauben will.

Mit der Zeit sollten dann die Nachfragen immer seltener werden und nur noch bei neuen Programmen oder eben bei Malware und anderen unerwünschten Programmen erfolgen. Benutzer können die Erlaubnis zum Schreiben auf Datenträger auch fein granulieren, indem sie etwa einem Programm nur den Schreibzugriff auf bestimmte Verzeichnisse gestatten oder nur bestimmte Dateitypen zulassen.

Um den Einstieg für Anwender zu erleichtern, verfügt Drivesentry über einen Satz von Standardregeln und fragt eine Datenbank beim Hersteller ab, welche Einstellungen andere Benutzer bei einem bestimmten Programm gewählt haben.

Die Drivesentry-Software ist derzeit nur auf Englisch erhältlich und läuft unter Windows 2000 (ab SP4), XP (ab SP2), Server 2003 (ab SP1) sowie Vista. Die PRO-Version 2.0 mit allen Funktionen kostet 29 US-Dollar. Eine stark eingeschränkte kostenlose LITE-Version wird ab 10. November ebenfalls erhältlich sein. Sie ist allerdings auf fünf Dateitypen und zwei Verzeichnisse begrenzt. Die PRO-Version kann 60 Tage lang kostenlos getestet werden, der Download dieser Evaluationskopie beträgt 2,4 MB.

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