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Die kleinste Firewall der Welt

08.01.2008 | 16:27 Uhr |

Eine Linux-basierte Firewall im Format eines USB-Sticks - das ist der Firestick Pico, eine auch preislich abgespeckte Version des Pico Pro aus gleichem Hause. Er enthält neben dem Paket-Filter auch einen Virenscanner von Kaspersky.

Vor allem Gamer stört der oft recht hohe Ressourcenverbrauch von Firewall- und Antivirus-Software. Auf den Schutz vor Angriffen mögen sie aber eigentlich nicht gerne verzichten. Mobile Anwender hingegen können und wollen neben dem Notebook nicht auch noch einen NAT-Router mit sich herum schleppen. Eine mögliche Lösung für beide stellt der israelische Hersteller Yoggie Security Systems zurzeit auf der CES 2008 vor.

Es handelt sich dabei um die Security-Appliance Firestick Pico im Format eines USB-Sticks. Der in leuchtendem Orange gehaltene Firestick enthält einen mit 300 MHz getakteten Prozessor, auf dem eine angepasste Linux-Version läuft. Aller Datenverkehr zwischen PC und Internet wird über diesen Stick geleitet und auch mögliche Bedrohungen untersucht. Neben einem Paket-Filter ist auch ein Virenscanner von Kaspersky an Bord.

Der Firestick Pico ist damit eine auf die wesentlichen Funktionen reduzierte Version seiner größeren Geschwister Gatekeeper Pico und Gatekeeper Pico Pro. Diese enthalten einen stärkeren Prozessor mit 520 MHz Takt und etliche weitere Sicherheitsfunktionen wie Spam-Filter, Anti-Spyware, IDS/IPS, Content-Filter und Proxy-Server für Mail, Web, und FTP. Sie sind jedoch auch deutlich teurer. Der Firestick Pico soll für etwa 119 US-Dollar auf den Markt kommen, also für weniger als 100 Euro.

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