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Firefox will Surfer per Cookie Clearinghouse schützen

20.06.2013 | 12:55 Uhr |

Mozilla ist nicht ganz zufrieden mit dem aktuellen Schutz vor allzu neugierigen Cookies und plant daher ein neues System einzurichten.

Wie Brendon Eich, Technischer Leiter bei Mozilla, in seinem Blog schreibt, will man Firefox-Nutzer künftig besser vor Tracking schützen. Dazu suche man einen verbesserten Umgang mit Cookies von Drittanbietern. Einfach komplett alle Cookies von Drittanbietern zu blocken, sei nicht ideal. Dadurch würden beispielsweise auch Cookies geblockt werden, die vom gleichen Anbieter kommen - wenn Sie beispweise auf foo.com sufen und die Cookies für foocdn.com geblockt werden, nur weil Sie noch nicht auf dieser Seite waren. Wenn Sie versehentlich auf eine Anzeige klicken, heißt das außerdem nicht unbedingt, dass Sie mit dem Tracken durch diese Seite einverstanden sind. Die Herausforderung sieht Brendon Eich im Finden eines optimalen Planes, welcher nur die Cookies zulässt, die Sie wirklich wollen

Die Lösung sieht der Technische Leiter von Mozilla im "Cookie Clearinghouse" (CCH). Dieses Projekt von der Stanford Universität arbeitet mit Ausnahmeregelungen. Das CCH befindet sich noch in einer frühen Phase und soll mit zwei Listen arbeiten - einer Erlauben- und einer Blocken-Liste. Ein Konsortium aus Mozilla, Opera, Datenschützern und kleinen Unternehmen soll sich um die Pflege der Listen kümmern. Die Listen sollen außerdem konform zu europäischen Gesetzen sein. Die Listen sollen objektiv werden und dürfen von der Öffentlichkeit kommentiert werden. Wer seine Cookies auf der Blocken-Liste findet, soll Einspruch erheben dürfen.

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