1770822

Firefox verliert Marktanteile in Deutschland

21.05.2013 | 13:48 Uhr |

Während Firefox laut einer aktuellen Studie Marktanteile in Deutschland verliert, können Chrome und Safari neue hinzugewinnen.

Aus einer Studie des Webanalyse-Anbieters AT Internet geht hervor, dass Google Chrome in den vergangenen Monaten Firefox von Platz 2 der am häufigsten verwendeten Browser in Europa verdrängt hat. Noch vor einem Jahr lag Chrome 7 Prozentpunkte hinter Firefox zurück. Nach wie vor Marktführer ist der Internet Explorer von Microsoft - wenngleich er auch 9,5 Prozentpunkte innerhalb eines Jahres verloren hat. Safari hinkt mit 16,7 Prozent aber Mozillas Firefox (21,9 Prozent) nicht allzu weit hinterher. Die Safari-Nutzung in Europa schreiben die Analysten hauptsächlich den Mobilgeräten von Apple zu. 4,7 Prozent der benutzten Browser gehen laut Studie auf vorinstallierte mobile Browser zurück.

In Deutschland ergibt sich allerdings ein anderes Bild. Dort hat Firefox die Nase vorne mit 39,1 Prozent. Doch im Vergleich zum Vorjahr musste der Mozilla-Browser Federn lassen: 3,7 Prozent. Safari und Chrome hingegen freuen sich über Zuwächse. Trotzdem sind sie weit abgeschlagen bei jeweils rund 10 Prozent Nutzung in Deutschland. Der Deutschen zweitliebster Browser ist laut der Statistik der Internet Expülorer mit 27,4 Prozent.

Im Rest Europas sieht die Verteilung teilweise drastisch anders aus. Spanier scheinen Chrome zu bevorzugen, Franzosen den Internet Explorer (gefolgt von Chrome) und Briten den Safari. Im Vereinigten Königreich landet Firefox übrigens auf einem unrühmlichen vierten Platz - mit Abstand.

Für die Studie wurden in 23 Ländern von Europa zwischen dem 1. und 30. April 2013 9.096 Webseiten ausgewertet.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1770822