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Firefox 30 steht zum Download bereit

11.06.2014 | 10:04 Uhr |

Auf den ersten Blick sind die Änderungen im neuen Firefox überschaubar. Doch unter der Haube hat sich einiges getan. So werden nun standardmäßig mehr Plugins abgeschaltet und eine Sache erinnert stark an Google Chrome.

Mozilla hat Firefox 30 zum Download freigegeben. Nach dem größeren Update auf Version 29 (Codename Australis) fallen die sichtbaren Änderungen in Nummer 30 etwas magerer aus. Nutzer der Firefox-Variante für Mac OS X können nun auch nach markierten Textstellen suchen. Und Linux-Nutzer freuen sich über den Support des Multimedia-Frameworks GStreamer 1.0. Fast wie Google Chrome: Firefox 30 kann nun die Lautstärke für abgespielte Webinhalte getrennt nach Tabs steuern und beispielsweise stummschalten. Dafür gibt es aber derzeit noch keine Nutzeroberfläche. Somit ist die Funktion, wie auch einige andere der Neuerungen , erstmal nur für Entwickler von Interesse. Aber schon alleine aufgrund der Beseitigung einiger Sicherheitsmängel sollten auch normale Nutzer das Update baldmöglichst installieren. Ferner hat Mozilla ein Problem beim Speichern von Passwörtern behoben.

Benchmark: So schnell ist der neue Firefox

Ab Firefox 30 hat Mozilla außerdem viele Plugins standardmäßig deaktiviert. Dadurch soll die Verwendung des Browsers sicherer und flotter werden, da die Plugins oftmals veraltet und nicht selten eine Bremse beim Surfen seien. Mozilla will den Nutzer beim Besuch einer Webseite, welche ein Plugin benötigt, dieses wahlweise per Hand aktivieren lassen und nennt das Ganze in einem älteren Blogpost "Click-to-Play"-Plugins.

Neu ist dieses Prinzip nicht - es wurde bereits in Firefox 17 eingeführt; damals aber noch eher zögerlich. In einer Mozilla-Whitelis t mit Plugins finden Sie eine aktuelle Übersicht der Ausnahme-Plugins, welche Sie derzeit nicht manuell aktivieren müssen. Darunter sind der Unity Player, Skype, MS Office Lync und Jabber Guest. Nicht dabei sind Flash, Java und Silverlight. Bei der Verwendung dieser Plugins fragt Firefox also spätestens ab Version 30 vorher nach, ob Sie es erlauben. Unseren eigenen Erfahrungen nach überschreibt Mozilla aber keine Einstellungen, die Sie in früheren Versionen getätigt haben. Wollen Sie nicht ständig gefragt werden oder Ihre früheren Einstellungen überprüfen, tippen Sie einfach "about:addons" ohne die Anführungszeichen in die Adresszeile Ihres Firefoxs ein und wechseln auf "Plugins". Tipp: Auf der Seite https://www.mozilla.org/de/plugincheck/ können Sie schnell prüfen, ob Ihre Plugins aktuell sind.

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