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Firefox: Spreadfirefox meldet 200.000.000 Downloads

01.08.2006 | 14:16 Uhr |

Seit der ersten finalen Version von Firefox rührt die Website Spreadfirefox.com die Werbetrommel für den Open-Source-Browser. Am Montag durchbrach der Download-Zähler die 200-Millionen-Grenze.

Die Site Spreadfirefox.com hat sich der Verbreitung von Firefox verschrieben und zählt seit dem Erscheinen der ersten finalen Version von Firefox die Downloads. Am Montag durchbrach der Zähler die 200.000.000-Grenze. Entsprechend wird das Ereignis auf der Website Spreadfirefox.com gefeiert.

Der Download-Zähler sprang um zirka 4:15 EDT (Eastern Daylight Time) auf 200 Millionen um. Die erste finale Version von Firefox erschien am 9. November 2004. Seitdem wurde der Browser täglich im Schnitt um die 318.000 Mal heruntergeladen.

Die enorme Zahl bedeutet natürlich nicht, dass 200 Millionen Anwender Firefox nutzen, weil alle Downloads der Haupt- und Unter-Versionen von Firefox 1.0 und 1.5 gezählt wurden und werden. Hinzu kommt, dass auch abgebrochene Downloads den Zähler erhöhen und dass nicht jeder, der einen Download tätigt, den Browser anschließend auch nutzt. Außerdem werden nur die Downloads von Sites gezählt, die an der Werbekampagne von Spreadfirefox.com teilnehmen. Tatsächlich dürfte die Zahl der Firefox-Downloads also um einiges höher liegen, die Zahl der Firefox-Nutzer allerdings niedriger.

Grob geschätzt gibt es weltweit rund eine Milliarde Internet-Anwender (Stand: Ende 2005). Die Web-Analysten von Onestat hatten Mitte Juli gemeldet, dass bei den vom Unternehmen gemessenen Websites weltweit 12,96 Prozent der Anwender Firefox einsetzen ( wir berichteten ). Damit könnte man die Firefox-Nutzer weltweit auf um die 126 Millionen schätzen. Nach der selben Rechnung läge die Anzahl der IE-Anwender um die 835 Millionen.

Besonders hohe Marktanteile hat Firefox laut Onestat mit 39,02 Prozent in Deutschland. Laut dem am Dienstag frisch veröffentlichten neuen (N)Onliner-Atlas gehen derzeit rund 37,8 Millionen Personen über 14 Jahre regelmäßig online. Die Internetnutzung stieg in Deutschland damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozentpunkte auf nun 58 Prozent.

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