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Alpha-Version erscheint vor Jahresende

In einem Interview mit der Zeitung Mercury News hat John Lilly, CEO der Mozilla Corporation angekündigt, dass eine erste mobile Version des Webbrowsers Firefox bereits in wenigen Wochen veröffentlicht wird. Dieses Alpha-Release ist jedoch nur für Tests gedacht, mit einer finalen Version rechnen die Entwickler erst Ende 2009.

Das lange Warten auf die mobile Version von Firefox ist fast vorüber. In einem Interview mit der Silicon-Valley-Zeitung Mercury News sagte John Lilly, CEO der Mozilla Corporation, dass eine erste Alpha-Version von dem auch als Fennec bekannten Browser in den nächsten Wochen veröffentlicht wird. Die Mozilla Corporation kümmert sich um die Weiterentwicklung und Vermarktung von Firefox und der E-Mail-Software Thunderbird.

Wer sich mit Handysoftware nur wenig auskennt, sollte allerdings noch warten, bevor er Firefox Mobile installiert. Die Alpha-Version wird instabil laufen und zahlreiche Fehler enthalten. Die Fehlerberichte der Tester sind von Mozilla erwünscht, um im ersten Halbjahr 2009 eine stabile Beta-Version herauszubringen. Doch bis der mobile Browser das Beta-Stadium verlässt, wird wohl noch ein Jahr vergehen, erst Ende 2009 rechnen die Entwickler mit einer finalen Version. Der Zeitplan wird vermutlich eingehalten oder sogar unterschritten, denn kürzlich hatte Nokia angekündigt, bei der Portierung zu helfen.

Seit Anfang 2007 arbeiten die Entwickler an dem mobilen Ableger Fennec. Seit April 2008 steht eine Pre-Alpha-Version für die Linux-Tablets von Nokia zur Verfügung. Mit dem Erscheinen der Alpha-Version soll der Browser auch das Smartphone-Betriebssystem Windows Mobile unterstützen. Für Mozilla steigt der Druck, einen mobilen Browser herauszubringen. Apple hat erfolgreich vorgemacht, wie ein fast vollständiger Safari-Browser den Geräteumsatz ankurbelt. Der norwegische Entwickler Opera konnte für seine neueste Handybrowser-Version Opera Mobile 9.5 bereits HTC, Samsung und Sony Ericsson begeistern.

Wenn Google zusammen mit T-Mobile USA das Android-Phone G1 auf den Markt bringt, erscheint auf dem Handymarkt ein Konkurrent, der Mozilla auch auf dem Desktop bedrängt. Wie die britische Tageszeitung The Times schreibt, ist auf dem Handy Googles Browser Chrome vorinstalliert.

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