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Oberfläche soll sich dem Betriebssystem anpassen

19.10.2007 | 13:50 Uhr |

Die Entwickler von Firefox 3.0 wollen dafür sorgen, dass sich das Aussehen des Browsers besser dem Aussehen des verwendeten Betriebssystems anpasst.

Die Oberfläche von Firefox 3.0 soll sich vom Aussehen her dem verwendeten Betriebssystem anpassen. Dies haben sich die Entwickler zum Ziel gesetzt. Der Grund: Der Browser ist laut Ansicht der Entwickler ein wichtiger Bestandteil des Betriebssystems und Anwender sollen nicht den Eindruck haben, dass sie eine Software installiert haben, deren Aussehen sich zu stark von der restlichen Oberfläche des Betriebssystems unterscheidet.

Wie gewohnt, folgt man bei Mozilla dabei hohen Ansprüchen, die die Konkurrenz übertreffen sollen. So kündigte erst kürzlich Alex Faaborg, Mozilla Interface Designer, in seinem Blog an , dass man bei der Optik von Firefox je nach verwendetem Betriebssystem bessere Arbeit abliefern wolle, als es Microsoft es beim IE in Verbindung mit Windows und Apple bei Safari in Verbindung mit OS X getan habe. Faaborg räumt zwar ein, dass man sich nicht sicher sei, ob man dieses Ziel wirklich erreichen kann, aber man wolle es wenigstens versuchen.

Im Klartext bedeutet dies, dass die Oberfläche von Firefox unter Windows XP anders aussehen wird, als unter Windows Vista oder MacOS X. Sie soll sich den jeweiligen Betriebssystemen herrschenden Designvorgaben anpassen. Schwieriger wird dieses Unterfangen bei der Linux-Version von Firefox. Es gibt diverse Linux-Distributionen, deren Oberfächen auch unterschiedlich aussehen. Wie das Problem unter Linux gelöst werden soll, steht daher noch nicht fest.

Derzeit sieht Firefox unter allen Betriebssystemen gleich aus, was auch zu einem Wiedererkennungseffekt bei den Anwendern führt. Bei den künftigen Oberflächen will man ebenfalls Elemente integrieren, die auf allen Betriebssystemen gleich aussehen, um zu garantieren, dass dieser Wiedererkennungseffekt auch bestehen bleibt.

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