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Entwickler reagieren auf Bericht über zu viele Bugs

19.11.2007 | 16:33 Uhr |

Asa Dotzler von Mozilla hat auf einen Bericht reagiert, nach dem bei Firefox 3.0 nur 20 Prozent aller bekannten Bugs behoben werden, ehe diese Version in der finalen Fassung erscheint.

Unsere Schwesterpublikation Computerworld hatte berichtet, dass die Entwickler derzeit darüber beraten, was aus den übriggebliebenen rund 700 Bugs werden soll . Das bei einem Treffen vorgeschlagene Prozedere würde dazu führen, dass bis zur finalen Version 80 Prozent der derzeit bekannten Bugs in Firefox 3.0 verbleiben würden.

Asa Dotzler hat diese Darstellung als „Pferdesch….“ bezeichnet. “Wir haben über 11000 Bugs und Features in Firefox 3.0 und diskutieren jetzt, wie wir mit den restlichen 700 Bugs umgehen wollen”, schreibt Dotzler in seinem Blog .

Eine passende Reaktion seitens Dotzler war dies nicht unbedingt. Computerworld hatte sich auf die von Mozilla genannten Fakten bezogen, nach denen 700 Bugs derzeit als „Blocker“ eingestuft werden, die die Veröffentlichung von Firefox 3.0 verzögern würden. Von Mozilla stammen ebenfalls die Angaben, dass bei einer Neubewertung der Bugs Schritt für Schritt, also von Beta 1 zu Beta 2 und von Beta 2 zu Beta 3, jeweils nur rund 10 Prozent der Bugs behoben werden würde.

Es bleibt aber zu betonen, dass Mozilla alle sicherheitsrelevanten Bugs ebenso beheben will, wie Bugs, die bei der täglichen Nutzung des Browsers störend auffallen würden.

Asa Dotzler tat sein ursprünglich geschriebenes „Pferdesch….“ schließlich so sehr leid, dass er seinem Blog-Eintrag ein „Update“ folgen ließ, in dem er sich für seine Wortwahl entschuldigte. In der Folge betont er, dass er nicht den Inhalt des Artikels und den Autor kritisieren wollte, sondern diverse Internet-Publikationen, die sich nicht vollständig mit dem Inhalt des Artikels auseinandergesetzt hätten und womöglich nur dessen Überschrift gelesen und wiedergegeben hätten.

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