Fingerprintsensor
Zum Schutz gegen unautorisierten Zugriff auf Geräte greifen immer mehr Hersteller auf Fingerprintsensoren zurück. Gerade Notebooks lassen sich so vergleichsweise zuverlässig schützen. Außerdem gibt es auch Tastaturen und Mäuse mit solchen Fingerabdrucksensoren. Beispielsweise das Microsoft Optical Desktop Elite mit Fingerprint Reader for Bluetooth.
Mit dem Microsoft "Fingerprint Reader" identifiziert sich der Anwender per Fingerabdruck im System und erhält so direkten Zugriff auf von ihm gewählten und geschützten Daten und Websites. Die entsprechenden Zugangsinformationen und Passwörter werden von der mitgelieferten Software verschlüsselt und auf der Festplatte hinterlegt. Der Fingerprint Reader kann also helfen, Passwörter einzusparen. Microsoft betont allerdings, dass hochsensible Bereiche wie beispielsweise Online-Banking weiterhin durch manuell eingegebene Passwörter geschützt sein sollten. Der Fingerprint Reader dient demnach eher als Komfort-Applikation und ist kein neuer Sicherheitsstandard, wie die Redmonder betonen.
Fingerprintreader als Zugangsschutz sind insgesamt noch relativ wenig verbreitet. Doch besonders für Notebooks eignet sich dieser Zugangsschutz durchaus. Der Gedanke ist in der Tat verlockend: Sie müssen sich keine Passwörter mehr merken, sondern drücken einfach einen Finger aus die Sensorfläche und schwupps können Sie mit dem PC oder dem Notebook arbeiten.
Allerdings eröffnen sich damit auch neue Möglichkeiten für Verbrecher. In Zukunft zwingen diese ihr Opfer nicht mehr zur Herausgabe eines Passwortes, sondern schneiden ihm die Finger ab…
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