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Apples iPhone hilft bei der Verbrechensbekämpfung

07.12.2011 | 19:35 Uhr |

Die US-Behörden nutzen Apples Smartphone mit Hilfe von Zubehör für die Verbrechensbekämpfung.

Apples iPhone erfreut sich nicht nur bei Endkunden großer Beliebtheit, sondern soll künftig auch bei der Verbrechensbekämpfung zum Einsatz kommen. So haben US-Behörden nun erkannt, dass viele ihrer Mitarbeiter privat eines der beliebten Smartphones besitzen. Diese Tatsache macht man sich nun zunutze und verwandelt das iPhone beispielsweise mit Hilfe des MobileOne-Zubehörs zum praktischen Helfer im Dienst.

Die Peripherie wird einfach auf das Gerät aufgesteckt und das iPhone wird so zum mobilen Fingerabdruck-Scanner, der die Staatskasse weit weniger belastet, als vergleichbare Produkte, die speziell für den Polizeidienst angeboten werden. Polizei-Beamte können damit vor Ort Fingerabdrücke nehmen und diese an ihre Zentrale übermitteln oder direkt mit der Datenbank abgleichen. Im nächsten Jahr soll die MobileOne-Peripherie einer eingehenden Prüfung durch das FBI unterzogen werden. Besteht das Zubehör den Test, könnte Apples Smartphone schon bald landesweit als Gesetzeshüter-Werkzeug zum Einsatz kommen. Ganz billig ist MobileOne aber dennoch nicht. Hersteller Fulcrum Technologies bietet das Zubehör derzeit für rund 600 US-Dollar (umgerechnet rund 448 Euro) an.

Eine ähnliche Zukunft für Android-Geräte scheint es jedoch nicht zu geben. Laut Fulcrum-Chef Ken Nosker seien die Smartphones mit dem Google-Betriebssystem einfach zu unterschiedlich. MobileOne müsste hierfür auf jeden Elektronik-Hersteller individuell abgestimmt werden und das sei für die Behörden schlichtweg zu aufwändig und zu kostspielig.

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