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Blackberry-Hersteller senkt die Erwartungen

Die Finanzkrise hat auch den Blackberry-Hersteller Research In Motion erfasst. Das Unternehmen senkte am Dienstag überraschend die Prognosen für das dritte Quartal. Die Aktie des Handyherstellers verlor daraufhin deutlich an Wert.

Der Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) hat seine Prognose für das 3. Geschäftsquartal gesenkt. Grund seien die starken Schwankungen am Devisenmarkt und die Finanzkrise. Sie trifft das Unternehmen unmittelbar, weil es auf den Geschäftskundenbereich spezialisiert ist und gerade in den USA eine starke Position hat. Die endgültigen Ergebnisse präsentiert RIM am 18. Dezember.

Im zweiten Quartal ging das Unternehmen davon aus, einen Umsatz von bis zu 3,1 Milliarden US-Dollar (2,45 Milliarden Euro) zu erwirtschaften, jetzt hat der Blackberry-Hersteller seine Erwartungen auf ein Ergebniss zwischen 2,75 und 2,78 Milliarden Dollar korrigiert. Der Gewinn verringert sich von ursprünglich prognostizierten 89 bis 97 Cent pro Aktie auf 81 bis 83 Cent.

Auch die Zahl der Neukunden bleibt mit 2,6 Millionen unter den Erwartungen. Das Unternehmen ging davon aus, im dritten Quartal 2,9 Millionen neue Kunden zu gewinnen. Die überraschende Nachricht setzte die Aktie unter Druck. Sie verlor am Dienstag 14 Prozent ihres Wertes und notierte bei nur noch 32 Dollar.

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