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Filmstudios verklagen Oscar-Jury-Mitglied

29.01.2004 | 12:13 Uhr |

Vor gut zwei Wochen hat die "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" bestätigt, dass zwei so genannte "Oscar Screener" im Internet aufgetaucht sind. Dabei handelt es sich um Filme, die Mitgliedern der Oscar-Jury überlassen werden, um diese zu bewerten. Der Schauspieler Carmine Cardiri, der diese Filme weitergeleitet hat, wurde nun von zwei Filmstudios verklagt.

Vor gut zwei Wochen hat die "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" bestätigt, dass zwei so genannte "Oscar Screener" im Internet aufgetaucht sind. Dabei handelt es sich um Filme, die Mitgliedern der Oscar-Jury überlassen werden, um diese zu bewerten. Der Schauspieler Carmine Cardiri, der diese Filme weitergeleitet hat, wurde nun von Sony und Warner Brothers verklagt. Dies berichtet das Wall Street Journal .

Cardiri wird beschuldigt, über mehrere Jahre hinweg hunderte dieser Screener an Russell Sprague weitergeleitet zu haben. Dieser wiederum hat die Filme kopiert und per Internet vertrieben.

Die Studios konnten aufgrund von in den Filmen eingebetteten Wasserzeichen ermitteln, dass die im Internet aufgetauchten Kopien von Filmen stammen, die Cardiri überlassen worden waren. Bei Warner handelt es sich um "The last Samurai" und "Mystic River" und bei Sony um die Filme "Something's Gotta give" sowie "Big Fish".

Laut Wall Street Journal verlangen die Studios nun von Cardiri 150.000 Dollar Schadenersatz pro Film.

Zwei Oscar-Screener im Internet aufgetaucht (PC-WELT Online, 14.01.2004)

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