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Filmlexikon 2006: Mit Audio-CD als Dreingabe

18.01.2006 | 17:01 Uhr |

Wenn Sie sich wieder einmal nachts im Bett hin- und herwälzen, weil Ihnen der Name des Hauptdarstellers in Ihrem Lieblingsfilm nicht einfällt, dann hat Software-Distributor USM die Rettung für Ihren Schlaf. Denn "Das neue Film Lexikon 2006" informiert ausführlich über die Kinofilme von einst und heute.

"Das neue Film Lexikon 2006" von USM wendet sich an Cineasten, die unkompliziert am PC nach Details in Filmen stöbern wollen.

Der Datenbestand lässt sich nach Filmtiteln und Darstellern, aber auch nach Regisseuren, Auszeichnungen und anderen Kriterien durchsuchen. Laut Verlag haben 4000 Szenenbilder, 5000 DVD-Coverabbildungen und über 200 Filmtrailer auf der Scheibe Platz gefunden. Zu insgesamt 75.000 Filmen und 300.000 Darstellern lassen sich Informationen ermitteln. Neben den üblichen Kurzbeschreibungen fanden auch Kritiken zu einigen cineastischen Werken Eingang in das Werk.

Die Suche ist allerdings etwas unflexibel. So findet man „D.O.A. – Bei Ankunft Mord“ beispielsweise nur, wenn man „D.O.A.“ eingibt, nicht aber „Bei Ankunft Mord“. Auch bei TV-Serien happert es etwas, Fernsehserien wie Twin Peaks, Columbo und Kojak sind zwar erfasst, allerdings mit nur sehr knappen Infos zu den einzelnen Folgen.

Positiv: Auch die wenig bekannte Zeichentrickversion vom Herrn der Ringe aus dem Jahr 1978 ist erfasst und ebenso lässt sich der erste, unvollendet gebliebene Versuch der Verfilmung von „Ich, Claudius“ aufspüren. Doch bei der Suche nach der berühmten BBC-Verfilmung von I, Claudius erlebt man eine Bauchlandung. Zwar ist deren Hauptdarsteller Derek Jacobi durchaus in der Darstellerdatenbank vorhanden, die BBC-Produktion „I, Claudius“ , in der er mitgewirkt hat, wird jedoch nicht aufgeführt.

Insgesamt macht das Filmlexikon einen guten Eindruck. Es lädt zum Stöbern ein und bietet eine Fülle an Informationen. Bewegte Filmausschnitte fehlen allerdings, lediglich Standbilder sind vorhanden. Gelungen: Durch die Querverweise lässt sich problemlos zwischen Filmen und Schauspielern hin- und herspringen. Der Inhalt der DVD lässt sich auf Wunsch komplett auf Festplatte kopieren.

Das Film-Lexikon ist in zwei verschiedenen Ausführungen erhältlich. Als DVD- und als CD-Version. Die DVD-Ausgabe ist nicht nur inhaltlich umfangreicher, ihr liegt zudem eine CD mit 15 Liedern aus berühmten Filmen bei. Unter anderem finden Sie auf der CD solche Gassenhauer wie aus dem Gary Cooper-Klassikern High Noon oder die "Glorreichen Sieben" mit Yul Brynner sowie "Die Brücke am Kwai" mit Alec Guinness in der Rolle des unbeugsamen Colonel Nicholson. Und natürlich sind auch die Titelmelodie aus der Indiana Jones-Trilogie und "Spiel mir das Lied vom Tod" mit dabei.

Das neue Filmlexikon 2006 kostet als DVD 49,90 Euro, für die CD werden 24,90 Euro fällig. Das Filmlexikon läuft auf Rechner mit Windows 9x/ME, 2000 und XP. Die Scheibe war bereits für November angekündigt, der Starttermin hat sich aber bis Januar verzögert.

Tipp: Auch im Internet gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich schnell und zuverlässig über Schauspieler und Filme schlau zu machen. Zum Beispiel auf www.imdb.com . Und kostenlos sind diese Informationen noch obendrein.

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