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Filmindustrie startet aggressive Kampagne gegen Piraterie

16.06.2004 | 11:38 Uhr |

Der illegale Download von Filmen bereitet der Filmindustrie immer mehr Kopfzerbrechen. Mit einer neuen, aggressiven Kampagne gegen Filmkopierer will der US-Filmverband MPAA jetzt die Anwender aufklären.

Neben Anzeigen in Zeitungen und Magazinen soll auch in über 100 College-Zeitungen geworben werden. Die Kampagne soll verdeutlichen, weshalb Film-Piraterie illegal ist und welche Auswirkungen sie auf Arbeitsplätze und die Wirtschaft habe, so die MPAA . Hierzu sollen auch Gespräche mit Eltern, Studenten und lokalen Gruppierungen geführt werden. Innerhalb der kommenden Monate werden darüber hinaus Anti-Kopier-Spots in den Kinos im ganzen Land gezeigt werden.

"Wir hoffen die anlaufende Informations- und Bildungskampagne wird jene überzeugen, ihre illegalen Aktivitäten zu stoppen, die Filme ohne Erlaubnis herunterladen", sagte MPAA-Präsident Jack Valenti zu der Aktion. "Allerdings werden wir uns alle Optionen offen halten, inklusive Klagen", so Valenti weiter.

Mit mehr als 120 Colleges und Universitäten werden Verhaltensregeln für die Verwendung von Computern erarbeitet. Mit Unternehmen der IT-Branche und Unterhaltungselektronik werde an technischen Lösungen gearbeitet. Zusätzlich werde aber die MPAA auch ihr Monitoring illegaler Online-Tauschbörsen erhöhen.

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