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Filmindustrie nimmt Edonkey- und Bittorrent-Server ins Visier

15.12.2004 | 11:22 Uhr |

In den USA geht der Kampf der Filmindustrie gegen illegale Angebote im Netz unvermindert weiter. Jetzt sind Edonkey-, Bittorrent- und Directconnect-User ins Visier der Industrie geraten.

Der Kampf gegen illegale Film-Downloads geht in den USA in die nächste Runde. Jetzt wurden Klagen gegen Betreiber von Servern eingereicht, die tausende Edonkey- und Bittorrent-Links zu Filmen oder TV-Sendungen auflisten, über die die Anwender dann an die eigentlichen Downloads gelangen können. In Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Behörden will die MPAA erreichen, dass die illegalen Server im Edonkey- und Directconnect-Netzwerk abgeschaltet werden.

Ein Dorn im Auge der Verantwortlichen ist vor allem die Tatsache, dass die Betreiber dieser Server zwar die volle Kontrolle über die Listen haben und beispielsweise pornografische Angebote ausschließen, urheberrechtlich geschützte Inhalte wie Filme aber zulassen. Darüber hinaus hat die MPAA weltweit Unterlassungsanordnungen an Internet-Service-Provider, die Edonkey-Server oder Directconnect-Hubs hosten.

US-Filmindustrie hat erste Klagen eingereicht (PC-WELT Online, 17.11.2004)

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