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Filmindustrie geht gegen Auktionen mit illegalen DVD-Kopien vor

12.12.2002 | 10:01 Uhr |

Die Motion Picture Association of America (MPAA) hat gegen US-Bürger in acht Bundesstaaten Zivilklagen eingereicht, weil diese raubkopierte DVDs über Auktions-Sites angeboten hatten. Bislang war die MPAA nur gegen Content-Piraten vorgegangen, die im Netz einen eigenen Handel betrieben oder raubkopierte Filme zum Download anboten.

Die Motion Picture Association of America (MPAA) hat gegen US-Bürger in acht Bundesstaaten Zivilklagen eingereicht, weil diese raubkopierte DVDs über Auktions-Sites angeboten hatten. Bislang war die MPAA nur gegen Content-Piraten vorgegangen, die im Netz einen eigenen Handel betrieben oder raubkopierte Filme zum Download anboten, berichtet unsere Schwesterpublikation "Computerwoche" .

Laut MPAA verdoppelten sich heuer die Verkäufe von DVD-Raubkopien über Internet-Auktionen; diese machten inzwischen ein Fünftel der gesamten Internet-Piraterie aus.

Bei den in den Bundesstaaten Kalifornien, New Jersey, Virginia, Alabama, Florida, Nevada, Kansas und Connecticut angebotenen DVDs handelte es sich teils um Raubkopien kommerziell vertriebener Scheiben, teilweise aber auch um Bootlegs offiziell noch gar nicht außerhalb des Kinos erhältlicher Streifen. Den Verkäufern kam die MPAA auf die Schliche, indem sie die Waren selbst erwarb und untersuchte.

Verfahren wegen Knackens von DVD-Kopierschutz eröffnet (PC-WELT Online, 10.12.2002)

Film-Downloads schlecht für Verleiher (PC-WELT Online, 04.07.2002)

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