50472

Filmindustrie: Piraterie trifft auch die "kleinen Leute"

31.07.2003 | 12:50 Uhr |

Im Kampf gegen Filmpiraterie setzt die US-Industrie nun auch Kino- und Fernsehspots ein, die die andere Seite der Medaille bezüglich der Folgen massiver Kopiererei aufzeigen sollen. Tenor: Piraterie schadet nicht nur den Millionen schweren Filmbossen sondern gefährdet auch die Jobs der "kleinen Leute".

Im Kampf gegen Filmpiraterie setzt die US-Industrie nun auch Kino- und Fernsehspots ein, die die andere Seite der Medaille bezüglich der Folgen massiver Kopiererei aufzeigen sollen. Tenor: Piraterie schadet nicht nur den Millionen schweren Filmbossen sondern gefährdet auch die Jobs der "kleinen Leute".

Im aktuellen Spot, den sie hier ansehen können , kommt David Goldstein, ein Kulissenmaler, zu Wort, der seit den 80er Jahren im Filmgeschäft beschäftigt ist. Er erläutert, dass es harte Arbeit sei, einen Film zu erstellen und dass Piraterie zwar auch die Produzenten treffe, aber in der Hauptsache für seine Kollegen und ihn ein Problem sei, da er eben kein Millionen-Gehalt beziehe, sondern nur ein kleiner Angestellter sei.

Rich Taylor, Sprecher der Motion Picture Association of America , erklärte gegenüber der News-Site " The Pittsburgh Channel " : "Ich denke (die Öffentlichkeit) erkennt nicht, dass (Filmpiraterie) kein Verbrechen ohne Opfer ist. Sie denken, die einzigen Betroffenen sind diejenigen, die auf dem roten Teppich stehen und viel Geld haben."

0 Kommentare zu diesem Artikel
50472