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Filesharing: 24 Songs kosten 220.000 Dollar

08.10.2007 | 12:03 Uhr |

Ein US-Schwurgericht verurteilte die Teilnehmerin einer Tauschbörse wegen der Bereitsstellung von 24 Musikstücken zu der Rekordstrafe.

Die Jury eines Schwurgerichts im amerikanischen Bundesstaat Minnesota hat eine Nutzerin der Tauschbörse KaZaA wegen der Bereitstellung von 24 Songs zu einer Strafe in Höhe von 220.000 US-Dollar verurteilt. Kläger war der US-Branchenverband Recording Industry Association of America (RIAA). Er warf der Frau sogar vor, insgesamt über 1.700 Songs anderen Nutzern angeboten zu haben. Das Gericht erkannte jedoch nur 24 Fälle an, in denen der Nachweis erbracht werden konnte.

Hierzu ließen sich sowohl ihre IP- als auch die MAC-Adresse ihrer Netzwerkkarte eindeutig zugeordnen. Ebenso führte eine identifizierbare E-Mail-Adresse zur Beklagten. Nach Ansicht des Gerichts genügt bereits die Bereitstellung geschützter Werke um den Tatbestand zu erfüllen – ein Download durch andere Nutzer ist hierzu nicht mehr nötig.

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