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Fiese Linux-Malware erzeugt Botnet aus IoT-Geräten

12.09.2016 | 14:44 Uhr |

Ungeschützte Geräte im Internet der Dinge können durch eine Malware unvermittelt Teil eines Botnet werden.

Die unzähligen IoT-Geräte sind auch für Hacker ein lukratives Ziel. Sicherheitsforscher haben nun eine Linux-Malware aufgespürt, die sich im Arbeitsspeicher versteckt hält. Anfällig sind Geräte im  Internet der Dinge, auf denen eine veraltete Firmware läuft. Die Platzierung der Malware im RAM erschwert das Auffinden, sie lässt sich durch einen Neustart der Geräte aber wieder entfernen.

Da IoT-Geräte aber nur sehr selten neu gebootet werden, kann die Schadsoftware oft lange unbemerkt ihr Unwesen treiben. Im Hintergrund baut die Malware ein Botnet aus den bereits infizierten Geräten auf, die dann eigenständig nach ungesicherten Telnet-Zugängen suchen, die das Netz aus Bots vergrößern.

Wer ältere IoT-Geräte einsetzt, sollte daher Telnet vorsichtshalber deaktivieren bzw. entsprechende Verbindungen im Auge behalten. Eine Firewall kann ebenfalls vor einer Infektion schützen, wenn darin der Port TCP/48101 gesperrt wird.

Sicher funken im Internet der Dinge

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