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Fiducia: Migration abgeschlossen

26.06.2007 | 09:08 Uhr |

Die Systeme der Volks- und Raiffeisenbanken laufen nun alle unter dem Kernsystem Agree.

Am vergangenen Wochenende hat eines der größten Migrationsprojekte in der deutschen Finanzdienstleistungsbranche seinen Abschluss gefunden. Seither laufen die 840 vom bankeneigenen IT-Dienstleister Fiducia betreuten Volks- und Raiffeisenbanken auf einem einheitlichen Kernsystem.

Die Fiducia-Eigenentwicklung "Agree" hat die vier unterschiedlichen Systeme abgelöst, die bislang bei den Partnerbanken im Einsatz waren. Dank der einheitlichen IT-Landschaft will die Fiducia die IT-Unterstützung der betreuten Banken effizienter und kostengünstiger gestalten (mehr zu Fiducia unter: " Kurs auf SOA ").

Begonnen wurde die Migration vor etwa vier Jahren. Seit 2003 hat der in Karlsruhe beheimatete IT-Dienstleister mehr als 100.000 Arbeitsplätzen und etwa rund 23.000 Selbstbedienungsgeräte bei den Volks- und Raiffeisenbanken umgestellt.

Die Fiducia IT bezeichnet die Umstellungen als "organisatorische und logistische Herausforderung für alle Beteiligten". Bis zu acht Banken seien parallel auf das neue System umgestellt worden.

Der Umstellungsfahrplan umfasst drei Phasen: Qualifikation, Migration und Nachbearbeitung. Wie die Fiducia IT erläutert, wurden in der Qualifikationsphase über 20.000 Mitarbeiter an mehr als 2.000 Trainingstagen auf die neue Applikation und die Migration vorbereitet.

Agree ist ein Retail-Bankensystem für das Universal- und Direktbankengeschäft. Der Schwerpunkt liegt laut Fiducia auf der Vertriebs- und Prozesssteuerung. Mit der Implementierung verbunden war die Auslagerung komplexer IT-Prozesse wie Datensicherung, Wartung und Administration an das Rechenzentrum der Fiducia. (qua)

Der Artikel stammt von computerwoche.de .

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