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Fiat 500S geht mit Sport-Optik auf Kundenfang

02.04.2013 | 13:19 Uhr |

Fiat bringt eine besonders sportlich anmutende Variante seines Fiat 500 auf den Markt. Das „sportlich“ beschränkt sich bei diesem als 500S bezeichneten Renn-Floh aber auf die Optik – die Motoren bleiben unverändert.

Der Fiat 500 gehört in die Klasse der Kleinstwagen: Er konkurriert dort mit Smart, iQ, Toyota Aygo/C1/Peugeot 107, Fort Ka und dem VW Up sowie mit dem Mini. Konzern-intern macht er dem Fiat Pando Konkurrenz. Von allen diesen Konkurrenten (mit Ausnahme des Mini) unterscheidet er sich aber dadurch, dass er die Optik eines automobilen Klassikers, nämlich des in den 1950er/60er und 70er Jahren gebauten Fiat Nuova 500 fortführt.

Der Fiat 500 schwimmt also ähnlich wie der BMW Mini relativ erfolgreich auf der Retro-Welle. Damit das auch in Zukunft so bleibt, hat der trudelnde italienische Auto-Hersteller Fiat jetzt eine besonders sportlich erscheinende Variante seines Erfolgsmodell vorgestellt: Den Fiat 500S.

Testosteron-gesteuerte Optik

Der 500S, den es sowohl als Limousine als auch als Cabriolet gibt, besitzt serienmäßig Sportsitze, Sport-Lederlenkrad mit Multifunktionstasten, Klimaanlage und schwarze 16-Zoll-Leichtmetallräder. Der 500S besitzt zudem spezielle Schürzen an Front und Heck, dunkel satinierte Leisten im Kühlergrill rechts und links des Fiat-Logos, ebenfalls dunkel verchromte Griffe an den Türen und an der Heckklappe. Auch Seitenschweller und Nebelscheinwerfer gehören zur sportlichen Optik.

Die Limousine verfügt darüber hinaus über einen neuen Dachspoiler und getönte Scheiben. Letztere sind für das Cabriolet optional erhältlich. Komfort- und Sicherheitsdetails sind die elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegel, die lackiert in Wagenfarbe bei beiden Karosserievarianten des Fiat 500S zur Serienausstattung gehören.

Das sportliche Interieur dürfte seine Fans finden
Vergrößern Das sportliche Interieur dürfte seine Fans finden
© Fiat

Dach und Heckspoiler können unabhängig von der eigentlichen Karosseriefarbe in Vesuvio Schwarz gewählt und die Außenspiegel mit Blenden in Passione Rot betont werden. Alternativ zu den schwarz lackierten Rädern des Serienumfangs finden sich im Programm auch dunkel satinierte 16-Zoll-Leichtmetallräder in zwei verschiedenen Designs.

Eine Bluetooth-gesteuerte Freisprechanlage für Mobiltelefone ist ebenfalls vorhanden. Anders als bei den anderen Modellversionen ist beim Fiat 500S die Armaturentafel nicht in Wagenfarbe lackiert, sondern in Matt-Silber gehalten.

Standard-Motorisierung

Bei den Motoren gibt sich der Kleine dagegen nicht sportlicher als der Standard-Fiat 500: Drei Benziner mit Leistungen von 69 PS (Vierzylinder), 85 PS (Twinair) und 100 PS (Vierzylinder) hat Fiat im Angebot.

Fiat 500S - die Preise

Limousine:
Fiat 500S 1.2 8V (51 kW/69 PS): 13.900 Euro
Fiat 500S 0.9 TwinAir (63 kW/85 PS): 15.200 Euro
Fiat 500S 1.4 16V (73 kW/100 PS): 15.900 Euro

Cabriolet:
Fiat 500S Cabrio 1.2 8V (51 kW/69 PS): 16.400 Euro
Fiat 500S Cabrio 0.9 TwinAir (63 kW/85 PS): 17.700 Euro
Fiat 500S Cabrio 1.4 16V (73 kW/100 PS): 18.400 Euro

Kraftstoffverbrauch (nach RL 80/1268/EWG – der tatsächliche Verbrauch liegt sicherlich höher)

Fiat 500 1.2 8V
Kraftstoffverbrauch kombiniert l/100 km: 5,1. CO 2 -Emissionen in g/km kombiniert: 119.

Fiat 500 0.9 TwinAir Turbo
Kraftstoffverbrauch kombiniert l/100 km: 4,0. CO 2 -Emissionen in g/km kombiniert: 92.

Fiat 500 1.4 16V
Kraftstoffverbrauch kombiniert l/100 km: 6,1. CO 2 -Emissionen in g/km kombiniert:140.

P.S: Wer eine besonders sportliche Variante des Fiat 500 fahren will, kann zum Fiat 500 Abarth greifen. Dort ist dann nicht nur die Optik sportlich… Fairerweise muss man aber sagen, dass ein Fiat 500 auch schon mit 69 PS passabel und mit 100 PS mehr als ausreichend motorisiert ist, um im Verkehr mit schwimmen zu können. Zumal die meisten 500er als Stadtautos verwendet werden dürften.

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