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"Festpreis" kostet 300.000 Mark

AOL muss wegen Missachtung einer einstweilige Verfügung 300.

AOL muss wegen Missachtung einer einstweilige Verfügung 300.000 Mark Strafe zahlen. Dem Online-Dienst war die Werbung mit dem Slogan "Internet zum Festpreis" verboten worden. Dennoch hatte AOL die Kampagne fortgesetzt.

Das Oberlandesgericht hat am Montag, dem 31.1.2000, die Vollstreckung des Ordnungsgeldes in zweiter Instanz bestätigt. Konkurrent T-Online hatte sich gegen die Werbekampagne bereits am 1. September 1999 mit einer einstweiligen Verfügung gewehrt. Der AOL-Slogan "Internet zum Festpreis" sei wegen zusätzlich anfallender Verbindungsgebühren irreführend.

Gegen die vom Landgericht Köln in unterer Instanz angeordnete Vollstreckung des Bußgeldes hatte AOL-Bertelsmann Beschwerde eingelegt.

AOL: Kein "Internet zum Festpreis" (PC-WELT Online, 22.09.99)

AOL stoppt "Internet zum Festpreis" (PC-WELT Online, 29.09.99)

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