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Hälfte der deutschen Firmen von Datenschutzverletzung betroffen

25.11.2010 | 09:58 Uhr |

Eine Studie des Ponemon-Instituts im Auftrag von Symantec zeigt: Rund die Hälfte der befragten Unternehmen hat eine Datenschutzverletzung gemeldet.

Knapp die Hälfte der 465 befragten Verantwortlichen in deutschen Firmen verschlüsselt die Festplatten ihrer Anwender. Dabei hat im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte der Befragten mindestens einen Vorfall zu beklagen. Der Anteil deutscher Unternehmen, die von Datenschutzverletzungen betroffenen sind, ist im Vergleich zum Vorjahr mit rund 53 Prozent stabil geblieben.

Anders in den USA: Ganze 88 Prozent der im Rahmen der Ponemom-Studie befragten US-Firmen vermeldeten in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einen solchen Vorfall – im Vergleich zum Jahr 2009 ein Anstieg um drei Prozent.

Stichwort Cyberattacken: Alle 465 Befragten gehen davon aus, dass sie in den kommenden 12 bis 24 Monaten Opfer eines solchen Infekts werden. 98 Prozent erwarten, dass ihr Netzwerk oder ihre Unternehmenssysteme von Malware befallen werden. Dementsprechend gewann die Malware-Abwehr an Bedeutung.

Insbesondere mobile Geräte stehen beim Thema Datensicherheit im Fokus der Unternehmen: 72 Prozent der Befragten schätzen die Verschlüsselung dieser Geräte als wichtig oder sehr wichtig ein. Das sind zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Immerhin 62 Prozent der befragten deutschen Unternehmen haben inzwischen eine Datenverschlüsselungslösung eingeführt.

 

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