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Festplatten werden schneller: 600 MB/s Datentransfer möglich

07.09.2001 | 12:09 Uhr |

Der Festplatten-Hersteller Seagate hat zusammen mit dem Chip-Produzenten Intel die neue serielle ATA (Advanced Technology Attachments)-Speicherschnittstelle entwickelt und vorgestellt. Dadurch soll mit EIDE-Laufwerken eine Datenübertragung von 600 Megabyte pro Sekunde möglich sein. Neue Festplatten, CD- und DVD-Laufwerke, die den neuen Standard unterstützen, können damit in Zukunft erheblich schneller ihre Daten übertragen.

Der Festplatten-Hersteller Seagate hat zusammen mit dem Chip-Produzenten Intel die neue serielle ATA (Advanced Technology Attachments)-Speicherschnittstelle entwickelt und vorgestellt. Dadurch soll mit EIDE-Laufwerken eine Datenübertragung von 600 Megabyte pro Sekunde möglich sein. Neue Festplatten, CD- und DVD-Laufwerke, die den neuen Standard unterstützen, können damit in Zukunft erheblich schneller ihre Daten übertragen.

Die neue Spezifikation wurde jetzt formal von Seagate, APT, Dell, IBM, Intel und Maxtor als Nachfolger der Ultra ATA/100 Schnittstelle veröffentlicht. Die bisher schnellst Ultra-DMA/100 ermöglicht Datenübertragungen mit maximal 100 Megabyte pro Sekunde. Der neue Standard ist somit sechsmal schneller als der bisherige.

Seagate plant die Auslieferung der ersten seriellen ATA-Festplatten für das nächste Jahr. Das Unternehmen hat seine aktuellen Barracuda-Festplatten soweit vorbereitet, dass diese mit der Serial-ATA-Schnittstelle lieferbar sind, sobald die führenden Chip-Lieferanten entsprechende Host-Controller auf Steckkarten und Motherboards bereitstellen. Mit diesen Produkten kann die PC- und Consumer Electronics (CE)-Industrie im nächsten Jahr mit dem Umstieg auf Serial-ATA-Produkte beginnen.

Dieser Übergang ist einfach und kosteneffektiv, da Serial ATA eine ähnliche Kostenstruktur wie die bisherige Parallel ATA aufweisen und zu 100 Prozent zu vorhandener Ultra ATA/100 Software und Laufwerken kompatibel ist.

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