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Festplatten-Forscher bekommt 1-Million-Euro-Preis

09.04.2014 | 14:01 Uhr |

Weil seine Forschungen die Vertausendfachung der Kapazitäten von magnetischen Festplatten ermöglichten, erhält der Brite Stuart Parkin den 2014 Millenium Technology Prize - und 1 Million Euro.

Weil seine Forschungen die Kapazitäten von magnetischen Festplatten um das Tausendfache erhöhten, bekommt Prof. Stuart Parkin den 2014 Millennium Technology Prize inklusive des Preisgeldes von 1 Million Euro. Preis und Preisgeld werden von der Technology Academy Finland (TAF) vergeben - einer Stiftung, die von dem Staat Finnland und der finnischen Industrie ins Leben gerufen wurde. Die Forschungen Parkins, so die TAF , hätten die Entwicklung von Rechenzentren, Cloud-Diensten, Sozialen Netzwerken und Streaming-Angeboten unterstützt.

Parkins hat auf Grundlage des GMR-Effekts einen deutlich effizienteren Lesekopf für Festplatten entwickelt. Der Lesekopf orientiert sich nicht mehr - wie bis dahin üblich - am Ladungszustand der Elektronen, sondern an der Ausrichtung. Weil dieser Lesekopf damit auch sehr kleine magentische Felder auslesen kann, können die Festplatten-Hersteller das Speichern von deutlich mehr Informationen auf den Festplatten erlauben. In einem Video der TAF spricht Parkin davon, dass vor nicht langer Zeit - dank der Festplatten-Entwicklungen - alle Daten der Menschheit auf die Festplatten passen, die einer Jahresproduktion der weltweiten Produktion entstammen.

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