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Festplatte mit vier Terabyte theoretisch möglich

16.10.2007 | 10:00 Uhr |

Zweifache Verkleinerung der Aufnahmetechnologie im Nanometerbereich verspricht für 2011 Notebooks mit gigantischer Speicherkapazität.

Hitachi teilte mit, die kleinsten Leseköpfe für Festplatten entwickelt zu haben. Die neuen Köpfe sollen im Bereich zwischen 30 bis 50 Nanometer liegen, das entspricht in etwa einem 2.000stel eines menschlichen Haares (circa 70 bis 100 Mikrometer). Die sogenannten „Current Perpendicular-to-the-Plane Giant Magnetoresistive" (CPP-GMR) Köpfe werden voraussichtlich ab 2009 in Produkten ausgeliefert und ab 2011 ihr volles Potenzial erreichen. Dank dieser Entwicklung soll die Speicherkapazität auf vier Terabyte (TB) für PC- und auf ein Terabyte für Notebook-Festplatten vervierfacht werden können.

Hitachi glaubt, dass CPP-GMR-Köpfe die Speicherdichte von Festplatten von 500 GBit auf ein Terabyte pro Quadrat-Zoll erhöhen können, was einer Vervierfachung der derzeitigen Flächendichte bedeuten würde. Anfang des Jahres hat Hitachi die erste industriell hergestellte Festplatte mit einer Kapazität einem Terabyte und 148 GBit pro Quadrat-Zoll auf den Markt gebracht.

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