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Festnetz-Minutenpreis von 31 auf einen Cent gesunken

28.12.2007 | 11:42 Uhr |

Laut BITKOM profitieren Kunden vom zunehmenden Preiswettbewerb der Telekommunikationsanbieter.

Die Liberalisierung des Telekommunikationsmarkts vor knapp zehn Jahren hat sich zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. „Das ist ein sehr gelungenes Kapitel der deutschen Wirtschaftsgeschichte", sagte Prof. Dr. Scheer, Präsident des Bundesverbandes BITKOM , vor dem Jubiläum am 1. Januar 2008. Anfang 1998 wurde der Festnetz-Markt geöffnet. Von 1997 bis 2007 haben die Telekommunikationsanbieter in Deutschland ihren Umsatz laut Verband um 61 Prozent auf 64,8 Milliarden Euro gesteigert. „Zu diesem Boom hat nicht nur der Mobilfunk beigetragen, sondern auch die Marktöffnung im Festnetz", erklärt Scheer.

Mit Call-by-Call sowie neuen Anbietern mit eigenem Netz ist der Markt 1998 in Bewegung gekommen. Bereits kurz nach der Freigabe gab es über 1.000 Dienste- und Netzanbieter in Deutschland, heute sind es mehr als 2.300. Die Kunden profitieren seither von vielen technologischen Innovationen und stetig sinkenden Preisen. „Ein Inlandsgespräch zur Tageszeit hat 1997 beispielsweise noch 31 Cent pro Minute gekostet", vergleicht Scheer, „heute gibt es dieselbe Leistung für einen Cent."

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