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Teamviewer 5 bietet VoIP- und Video-Unterstützung

02.12.2009 | 12:23 Uhr |

Die Fernwartungs- und Präsentationssoftware Teamviewer steht in der finalen Version Teamviewer 5 zum Download bereit. Privatanwender können damit kostenlos eine Verbindung zwischen getrennten PCs aufbauen, in der neuen Version klappt das sogar mit VoIP und Video-Konferenzen.

Die wesentliche Neuerung von Teamviewer 5 gegenüber Teamviewer 4 ist die Audio- und Videoübertragung zwischen den Anwendern. Gängige Webcams sollte Teamviewer 5 bei der Installation erkennen. Die Teilnehmer sehen sich dann gegenseitig im Video-Widget von Teamviewer.

Parallel zur Fernwartungssitzung können sich die Anwender per VoIP unterhalten. Bisher mussten die Teilnehmer für ein persönliches Gespräch zum klassischen Telefonhörer greifen. Mit der VoIP-Integration wird Teamviewer zu einer Software für Webkonferenzen und Online-Meetings. Klassische Telefonkonferenzen sind aber auch möglich. Wichtig für Präsentationen: Der Präsentierende sieht immer, was seine Zuschauer sehen – dank des so genannten Rückmonitors.

Die Programmoberfläche von Teamviewer 5 besteht nun aus vielen einzelnen Widgets, die sich beliebig auf dem Desktop platzieren lassen. So können Sie beispielsweise das Widget, das das Video Ihres Gesprächspartners zeigt, in die Mitte des Desktops ziehen oder die Applikationsauswahl in den Mittelpunkt rücken. Mit Letzterer legt der Präsentierende fest, welche Anwendungen auf dem Rechner des Präsentierenden der Zuschauer sehen darf und welche nicht. Der Bildschirm-Hintergrund des Präsentierenden ist übrigens standardmäßig ausgeblendet – das dürfte so manches peinliche Versehen ersparen.

Wer zahlt und die Premium-Version von Teamviewer 5 nutzt, bekommt auch den neuen TeamViewer Manager 5. Er lässt sich mit der Partnerliste in TeamViewer und dem TeamViewer Web Connector synchronisieren. Mit ihm können Sie Kundendaten unterwegs und im Büro verwalten.

TeamViewer 5 ist abwärtskompatibel zu TeamViewer 3 und 4.

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