241936

Fehlerhaftes Update für Norton Antivirus: Symantec bietet Entschädigung an

25.06.2007 | 14:31 Uhr |

Mit einem fehlerhaften Update hat Symantec vor gut einem Monat mehr als 50.000 PCs außer Gefecht gesetzt. Das Unternehmen hat sich nun dazu entschlossen, den betroffenen Kunden eine Entschädigung anzubieten.

Mitte letzten Monats veröffentlichte Symantec ein fehlerhaftes Update für Norton Antivirus, das dazu führte, dass die Sicherheitssoftware (unter Windows XP) zwei Systemdateien fälschlicherweise als Malware identifizierte und in die Quarantäne steckte. Dieser Fehler - Symantec führt ihn auf einen "automatisierten Prozess" zurück - legte einige zehntausende Rechner lahm.

Chinesische Nutzer, die Daten wegen Symantecs fehlerhaftem Update verloren, verlangten umgehend eine Entschädigung. Mindestens zwei Klagen wurden gegen das Unternehmen eingereicht. Nach einer Evaluierungsphase hat sich der Sicherheitsspezialist nun dazu entschlossen, betroffenen Kunden entgegenzukommen.

Die Firma wird ihnen eine 12-monatige Verlängerung der Lizenz für Norton sowie eine Kopie von Norton Save & Restore 2.0 gewähren. Dies gilt für Kunden aus dem Desktop-Bereich.

Unternehmenskunden werden eine Lizenz für Symantec Ghost Solution Suite bekommen - je nachdem wie viele PCs in der Firma von den Problemen betroffen waren. Eine Verlängerung der Norton Lizenzen für Unternehmenskunden wird es allerdings nicht geben.

Betroffene Nutzer können sich mehr als zwei Wochen bei Symantec registrieren. Vom 27. Juni bis zum 15. Juli. Die Validierung der Lizenzen erfolgt auf einer speziell eingerichteten Symantec-Website .

0 Kommentare zu diesem Artikel
241936