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Fehlerhafte Abrechnung bei Ebay

25.08.2004 | 16:40 Uhr |

Nachrechnen lohnt sich bei Ebay, wie ein aufmerksamer Kunde feststellte. Anscheinend verrechnet sich gelegentlich die Software, mit der Ebay seine Abrechnungen erstellt.

Sie sind begeisterter Kunde von Ebay ? Prüfen dort aber nicht jede Abrechung nach? Das sollten Sie besser machen, denn das Internet-Auktionshaus scheint sich gelegentlich zu verrechnen. Zumindest gab das Ebay in einer Mail an einen Kunden zu.

Ende Juli flatterte Michael K. (Name von der Redaktion geändert) wieder einmal eine Ebay-Rechnung via Mail ins Haus. Das ist nicht ungewöhnlich, da Herr K. begeisterter Ebay-Kunde ist und oft etwas er- beziehungsweise versteigert.

Auch die Höhe der Rechnung machte ihn nicht stutzig, alles im grünen Bereich. Doch bei der genauen Durchsicht der Rechnung fiel K. eine Unstimmigkeit auf: Aus dem Einzelposten von 0,45 Euro wurde der Gesamtbetrag von 0,48 Euro. Ohne jede Begründung.

Bei dieser Summe handelt es sich um die Angebotsgebühr, also den Betrag, den ein Kunde bei Ebay für das Einstellen eines Artikels bezahlen muss. Wenn der Startpreis für die Auktion im Bereich von 2 bis 9,99 Euro liegt, berechnet das Online-Auktionshaus 0,45 Euro an Angebotsgebühr.

So weit, so gut. Doch in der Abrechnung, die Herr K. erhielt, wurden aus 45 Cent deren 48:

Weder eine Gebühr noch eine Steuer war dazu gekommen, es handelt sich ja bereits um die Bruttosumme inklusive Steuer. Dieser Betrag war Bestandteil einer längeren Rechnung, bei der alle anderen Posten schlüssig waren.

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