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Fehler bei Akamai führt zu Web-Störungen

25.05.2004 | 16:20 Uhr |

Ein Software-Problem im Content-Management-System von Akamai führte am Montag dazu, dass mehrere große Websites für 90 Minuten nicht oder nur schwer zu erreichen waren.

Ein Software-Problem im Content-Management-System von Akamai führte am Montag dazu, dass mehrere große Websites für 90 Minuten nicht oder nur schwer zu erreichen waren. Das berichtet unsere Schwesterpublikation Tecchannel .

Betroffen waren unter anderem die Angebote von General Motors, Coca Cola und Verizon, sowie die Verfügbarkeit der Antiviren-Updates von Symantec, McAfee und Trend Micro, meldet der Internet-Dienstleister Netcraft.

Laut Unternehmenssprecher Jeff Young steckte der Fehler in einem Modul der Software, mit denen Kunden ihre Inhalte auf den Akamai-Servern erneuern. Über das Tool lässt sich regeln, wie lange der Content vorgehalten werden soll, bevor ein Update erscheint.

Nach der Abschaltung des Moduls habe sich die gewohnte Performance sofort wieder eingestellt. Somit habe sich der anfängliche Verdacht nicht bestätigt, dass Angreifer eine DoS-Attacke (Denial of Service) auf die Server gestartet hätten. Der Content-Delivery-Spezialist Akamai bietet Dienste zur Lastverteilung für Web-Anwendungen. Dazu gehört die Bereitstellung großer Datenmengen für Downloads über weltweit eingerichtete Server-Farmen. Die Verteilung der Netzlast übernimmt eine hauseigene Software.

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