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Feedback zur Vista-Verschiebung

28.03.2006 | 11:31 Uhr |

Was geht IT-Managern, Analysten und Co. beim Thema Vista-Verschiebung durch den Kopf?

Gut eine Woche ist es her, dass die Ankündigung von der Verschiebung von Vista die Runde machte ( wir berichteten ) – ein guter Zeitpunkt also, um sich ein wenig in der Branche umzuhören. Beschäftigt man sich dort überhaupt mit einem Upgrade auf Vista? Auf wen könnte die Verschiebung Auswirkungen haben?

Für Paul Cavanagh-Downs, Aristocrat Leisure CIO, gibt es wenig Motivation ein Upgrade vorzunehmen. Wenn es wirklich zwingende Gründe für ein Upgrade gebe, würden sie es durchführen, so Cavanagh-Downs. Pläne für die Einführung von Vista gibt es aber überhaupt noch nicht.

Ähnlich äußert sich Guy Griffin, IT-Manager von Sydneys Waverly Council: Sie wollen bei XP bleiben, es sei denn eine absolute Killer-Applikation würde mit Visa veröffentlicht. XP hat sich seiner Meinung nach bewährt. "Sogar wenn Vista morgen veröffentlicht würde, bleiben wir bei XP, und da wir eine Novell-Site sind, muss ich wissen wie es in dieser Umgebung funktionieren wird."

Andere Gedanken zum Thema Vista-Verschiebung hegt Adam Cogan, President der Sydney .Net Users Group. Er ist nach wie vor der Meinung, dass die PC-Hersteller Dell und Hewlett-Packard am härtesten von der Verlegung getroffen werden, da sie das Weihnachtsgeschäft verpassen werden.

Für Ovum-Analyst David Bradshaw wiederum ist die Verschiebung in erster Linie eine peinliche Angelegenheit für Microsoft. "Die Entscheidung die Endkunden-Version statt der Partner-Version zu verschieben wirkt merkwürdig unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, daher muss es technische Gründe haben." Und weiter: "Die größte Überraschung in der ganzen Angelegenheit ist die Zurückhaltung der großen Händler bei ihren Antworten; wir vermuten, dass deren private Bemerkungen gegenüber Microsoft gänzlich anders ausfallen."

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