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Feature-Feuerwerk: Nvidias Chipsatz Nforce 410/430 + Geforce 6100/6150

26.09.2005 | 15:40 Uhr |

Integrierte Direct-X-9-Grafik inklusive Shader Model 3.0, Hardware-Encodierung für hochaufgelöste Videos und Firewall-Funktionalität – Nvidias Chipsatz Nforce 410/430 + Geforce 6100/6150 protzt mit Superlativen.

Nvidia hat seinen Chipsatz Nforce 410/430 + Geforce 6100/6150, Codename Crush51 ( wir berichteten ), vorgestellt. Der Chipsatz ist für die AMD-Prozessoren Athlon 64 und Sempron auf Basis des Sockels 754 und 939 konzipiert:

Die „Northbridge“ beherbergt einen Geforce-6200TC-Grafikkern, der mit 425 (Geforce 6100) respektive 475 (Geforce 6150) MHz Chiptakt arbeitet, und Direct X 9 inklusive dem Shader Model 3.0 unterstützt (siehe Tabelle). Doch lassen Sie sich nicht von den Schlagwörtern beeindrucken, die Mediamarkt & Co. schamlos in den Werbeprospekten anpreisen werden - die Grafik ist nur bedingt Spiele-tauglich:

Denn der 6200TC-Kern des Geforce 6100/6150 besitzt statt vier nur zwei Pixelpipelines und nutzt - wie der Name schon andeutet – mittels der Nvidia-Technik Turbo Cache (TC) den PC-Hauptspeicher als Grafik-RAM. Im Gegensatz zu den Geforce-6200TC-Grafikkarten ( Test ) stellt Nvidia dem Geforce 6100/6150 zudem keinen lokalen Grafikspeicher, etwa für den Frame Buffer, zur Verfügung. Trotz der höheren Taktraten dürfte deshalb selbst der Geforce 6150 Schwierigkeiten haben, mit der eh schon mäßigen 3D-Leistung einer Geforce-6200TC-Grafikkarten mitzuhalten. Dennoch, für eine integrierte Grafiklogik setzt der Geforce 6100/6150 neue Maßstäbe und dürfte zumindest Gelegenheitsspielern eine akzeptable 3D-Leistung bieten.

Im Überblick: Geforce 6100 und 6150

Grafiklogik

Geforce 6100

Geforce 6150

Grafikchip-Takt

425 MHz

475 MHz

Direct X 9

ja

ja

Shader Model 3.0

ja

ja

HD-Encoder

nein

1080p, 1080i

TV-Out

nein

ja

DVI-Unterstützung

nein

ja

Video-Skalierung

2 x 2

5 x 4

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