Die Qualität der mittels der besprochenen Ripper erstellten MP3-Dateien ist abhängig von der Bitrate, mit der sie von den jeweiligen Sendern ausgestrahlt werden. Bei Clipinc liegt diese Bitrate zum Großteil bei 128 Kbit/s, ein Sender liefert mit 192 Kbit/s aus. Dies reicht für mobile MP3-Player locker aus. Bei Radio Jack 2006 finden Sie ebenfalls eine Vielzahl an Sendern, die mit diesen Bitraten ausstrahlen, allerdings ebenfalls viele, die niedrigere Raten aufweisen. Hier sollten Sie lieber auf Stationen mit einer Bitrate von über 100 Kbit/s zurückgreifen, anderenfalls hört sich das Ergebnis nicht mehr sonderlich gut an.
Von der Bedienbarkeit waren beide Produkte zuweilen etwas störrisch, auch Abstürze kamen sowohl bei Clipinc als auch bei Radio Jack 2006 vor. Die Bedienung ist bei Clipinc eingängiger als bei Radio Jack, zudem lassen sich schneller Ergebnisse realisieren, da alle bei Clipinc gelisteten Sender auch verfügbar waren.
Insgesamt hat allerdings Clipinc eine Nasenlänge Vorsprung vor der kostenpflichtigen Konkurrenz. Dies liegt vor allem in der eingängigeren Bedienung, der verfügbaren Sender und daran, dass doppelte Titel nicht erneut extrahiert werden.
Dafür bietet Radio Jack mit dem Audio-Editor, der Brennfunktion und dem CD-/DVD-Ripper ein Rundum-Paket, mit dem sich der komplette Vorgang der Musikaufzeichnung unter einer Oberfläche realisieren lässt. Bei Clipinc ist das manuelle Setzen von Schnittmarken nur recht fummelig über die Zeitleiste möglich.
Nichtsdestotrotz lohnt sich auch ein Blick auf Radio Jack 2006, eine uneingeschränkte Demo-Version (30 Tage, 13,12 MB) ist
über diesen Link erhältlich. Das Programm kostet in der Box-Version 14,99 Euro, die Download-Version schlägt mit 12,99 Euro zu Buche. Für den Download ist allerdings eine Registrierung bei S.A.D. erforderlich.
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