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Fax-Erfinder Rudolf Hell gestorben

15.03.2002 | 11:01 Uhr |

In Zeiten von Instant Messaging und Mail gerät es langsam in Vergessenheit, doch für viele Büros ist es immer noch unverzichtbar: die Rede ist vom Faxgerät. Der Erfinder des "Fernkopierers" Rudolf Hell ist nun im hohen Alter von 100 Jahren gestorben.

In Zeiten von Instant Messaging und Mail gerät es langsam in Vergessenheit, doch für viele Büros ist es immer noch unverzichtbar: die Rede ist vom Faxgerät. Der Erfinder des "Fernkopierers" Rudolf Hell ist nun gestorben, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche berichtet.

Hell verstarb am 11. März im hohen Alter von 100 Jahren. Der am 19. Dezember 1901 im bayerischen Eggmühl geborene Hell zählt zu den bedeutendsten deutschen Erfindern der Nachkriegszeit.

1929 gründete er in Berlin sein erstes Unternehmen. Die "Dr.-Ing. Rudolf Hell GmbH" wurde 1981 von Siemens übernommen und später in die Linotype AG eingebracht. Die daraus entstandene Linotype-Hell AG kam 1996 zur Heidelberger Druckmaschinen AG.

Hell wurde für sein Lebenswerk vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz mit Stern, dem Gutenberg-Preis der Stadt Mainz und dem Ehrenbürgerrecht der Stadt Kiel, wo er seinen Lebensabend verbrachte.

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