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Fast zwei Drittel der Bundesbürger nutzen das Internet

27.02.2007 | 12:16 Uhr |

Immer mehr Bundesbürger nutzen das Internet. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit. Genauer gesagt, sind im ersten Quartal 2006 fast zwei Drittel (65 Prozent) der Personen ab 10 Jahren online gewesen, ein Anstieg um 4 Prozentpunkte im Vergleich zum ersten Quartal 2005. Unterschiede gibt es allerdings bei den einzelnen Altersgruppen.

Das Internet setzt seinen Siegeszug in Deutschland weiter fort und wird für den Großteil der Bürger mehr und mehr zum Alltag. Daten des Statistischen Bundesamts zufolge haben im ersten Quartal 2006 65 Prozent aller Personen ab zehn Jahren das Internet genutzt. Von dieser Gruppe waren 56 Prozent täglich oder fast täglich online, so das Bundesamt. Im Jahr zuvor waren es noch 50 Prozent.

Unterschiede stellte das Bundesamt bei den einzelnen Altersgruppen fest. So kann man bei der Altersgruppe zwischen 10 und 24 fast schon von einer kompletten Durchdringung sprechen. 92 Prozent dieser Personen waren im ersten Quartal online. 55 Prozent davon nutzten demnach das Netz täglich oder fast täglich. Bei den Anwendern zwischen 25 und 54 Jahren zeigte sich ein ähnliches Bild. Hier waren 80 Prozent im ersten Quartal online, 58 Prozent täglich oder fast täglich.

Personen über 54 Jahre sind jedoch noch weitgehend offline. 30 Prozent dieser Altersgruppe waren im ersten Quartal online unterwegs, doch auch hier waren mit 48 Prozent fast die Hälfte der Anwender täglich oder fast täglich im Internet.

Unterschiede stellten die Statistiker auch zwischen Frauen und Männern fest. So nutzten im ersten Quartal 60 Prozent der Frauen und 71 Prozent der Männer das Internet. Auch die Häufigkeit der Nutzung variiert. So waren 49 Prozent der Frauen täglich oder fast täglich online, bei den Männern waren es 61 Prozent.

Der Großteil der Anwender nutzte das Internet laut Bundesamt zur Kommunikation (85 Prozent) oder zur Beschaffung von Informationen zu Waren oder Dienstleistungen (83 Prozent). Auch die Inanspruchnahme von Reisedienstleistungen (55 Prozent) und Online-Banking (42 Prozent) waren stark verbreitet.

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