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Microsoft-Scanner haben Skype als Adware eingestuft

25.04.2008 | 15:29 Uhr |

Microsofts Antiviruslösungen haben die VoIP-Software Skype als Adware eingestuft und ihre Ausführung verhindert. Erst ein neueres Update für OneCare und Forefront hat das Problem wieder beseitigt.

Fehlalarme in Antivirusprogrammen sind beinahe an der Tagesordnung. Seltener jedoch trifft es eine so bekannte Software wie Skype, das kostenlose Programme zum Telefonieren und Chatten übers Internet. Kürzlich haben jedoch Microsofts Antiviruslösungen OneCare und Forefront in Skype fälschlich ein Adware-Programme namens "Win32/Vundo.gen!D" entdeckt. Der Hersteller des betroffenen Programms, die eBay-Tochter Skype, hat in seinem Blog darüber berichtet.

Die fehlerhaften Virendefinitionen sind am Freitag, den 18. April, ausgeliefert worden. Die Antivirusprogramme Forefront Client Security, Windows Live OneCare und Windows Live OneCare Safety Scanner melden mit diesen Definitionen einen Schädling in Skype und blockieren dessen Ausführung. Die kostenlose Programme Windows Defender und Malware Removal Tool haben eigene Signaturdateien und lösen diesen Fehlalarm nicht aus.

Am darauf folgenden Montag sind dann korrigierte Virensignaturen verteilt worden, die das Problem behoben haben. Wie ein Microsoft-Sprecher erklärte, sollte nach diesem Update (Version 1.31.9121.0 oder neuer) alles wieder funktionieren wie erwartet. Eine Neuinstallation von Skype sollte nicht erforderlich sein, da OneCare und Forefront keine Skype-Dateien gelöscht hätten.

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