Vorsicht!
Falsche Telekom-Rechnung mit Trojaner im Umlauf
In deutschen Postfächern kursiert derzeit eine gefälschte Rechnung der Telekom. Die Opfer sollen zum Klick auf das Trojaner-verseuchte PDF verleitet werden.
Das Aschaffenburger Stadtmagazin und viele andere User hat eine angebliche PDF-Rechnung der Telekom erreicht – via E-Mail. Die Mail mit der Rechnung für den Monat April trug die Bezeichnung „Rechnung042012“ und soll den Original-Rechnungen der Telekom zum Verwechseln ähnlich sehen. Selbst der Name des Kundenservice-Leiters stimmte im Fall des Stadtmagazins.
Einige Kleinigkeiten passen jedoch nicht, und die trägt das Stadtmagazin zusammen. Achten Sie beim Erhalt einer Telekom-Rechnung unbedingt auf diese Punkte:
- Ist der Mail-Text vollständig? In der kursierenden gefälschten Rechnung fehle der Zusatz „Diese E-Mail wurde automatisch erzeugt. Bitte antworten Sie nicht dieser Absenderadresse. Bei Fragen zu RechnungOnline nutzen Sie unser Kontaktformular.“
- Angeblich erfolge die Antwort auf die falsche Rechnungs-Mail an Rechnung(at)telekom.com. Normal sei jedoch ein Antwort-Link in der Mail.
- Der falsche Mail-Absender unterscheide sich mit "kunden1@telekom.de" deutlich vom echten "rechnungenonline@telekom.de".
- Die Original-Rechnung müsse „2012_04rechnung_XXXXXXXXXX“ heißen (anstelle der X-Zeichen steht die Kundennummer). Und nicht „Rechnung042012“.
- Die PDF-Datei der Mail sei 19,3 KB klein. Normal seien rund 200 KB.
Gefälschte Telekom-Rechnung soll Trojaner enthalten
Die Telekom-Website T-Online ergänzt, dass das PDF der falschen Mail einen Trojaner enthalte. Dieser nutze eine Schwachstelle im Adobe Reader aus und mache den PC zum Botnetz-Zombie, den die Kriminellen ferngesteuert für ihre Zwecke einsetzen können. Dazu lade der Trojaner diverse Daten aus dem Internet nach – etwa „menu.exe“, „favorites.exe“ und „shadows.exe“ – alles heimlich im Hintergrund, damit das Opfer nichts merkt. Laut Kaspersky handele es sich bei dem Trojaner um den Schädling „Packed.Win32.Krap.it“. Details zum Gefahrenpotenzial seien aber noch nicht bekannt.
Laut T-Online erkenne man die gefälschte Mail außerdem an der fehlenden persönlichen Anrede. Dort stünde nur „Sehr geehrte Damen und Herren“ ohne Namensnennung.
So schützen Sie sich vor dem Trojaner
Wenn Sie die zweifelhafte Rechnungs-Mail bekommen, sollten Sie diese auf gar keinen Fall öffnen! Ignorieren Sie die E-Mail und antworten Sie auch nicht – damit würden Sie den Angreifern bloß verraten, dass Ihre Mail-Adresse noch aktuell ist. Aktualisieren Sie außerdem Ihren Adobe Reader, falls noch nicht geschehen. Laut T-Online nutzt der Trojaner eine alte Schwachstelle von 2010 aus.

24.04.12
Haben Sie auch eine Fake-Rechnung im Postfach gehabt?
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24.04.12
Für den Download gehe ich direkt auf die Telekom-Seite.
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24.04.12
Aber wie immer bei mir, was ich nicht kenne wandert ungeöffnet ins Nirvana. :D
Gruss
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24.04.12
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24.04.12
Nö, in meinen Rechnungsmails von der Telekom steht immer: "Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, ". Dafür steht im Betreff das Buchungskonto.
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24.04.12
Guten Tag Herr und Frau Müller und Gerda Meier.
(Nein, hier ist keine WG, ich habe auch nur eine Freundin und die Tochter ist nicht gemeint)
War schon immer so.
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25.04.12
Habe die Mail nicht gelöscht, sondern in den Spamverdachtsordner von GMX verschoben. Ob´s was nützt??? mal sehen.....
Wo kann man solche Mail am besten melden???
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25.04.12
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25.04.12
...und nicht vergessen, die gefühlten 100 Seiten Verfahrensordnung der angeschlossenen Verbände vorher zu studieren.
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25.04.12
Ich habe dir mal einen virtuellen Stempel unter deine Meldung gemacht. Kannst du dir ausdrucken und übers Bett hängen. :D
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25.04.12
Gruß
Nevok
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25.04.12
Haben die Rechnung denn überhaupt Nicht-Kunden bekommen?
Das wäre ja unsinnig, die würde dann ja erst recht nicht geöffnet werden.
Gruß kingjon
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25.04.12
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25.04.12
Woher sollen die Bösen wissen, welche zufällig ausgewählte E-Mail Adresse (t-online Adressen mal ausgenommen) einem Telekomkunden gehört und welche nicht? Hier führt schlicht die Masse zum Erfolg.
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25.04.12
Den gab es doch bereits schon vor geraumer Zeit...
Gruß kingjon
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25.04.12
Seit Februar 2011 werde ich mit meinem Namen angeredet, "Guten Tag Herr [I][COLOR="Silver"]deoroller[/COLOR][/I]," vorher war es noch "Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,"
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25.04.12
Vorher wussten sie wohl noch nicht wessen Geschlecht ein deoroller ist....
Gruß kingjon
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25.04.12
Dann hätte man die Mail aber mit weiteren persönlichen Daten spicken können, um die Öffnungsrate erheblich zu erhöhen.
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25.04.12
Aber dazu fällt genügend Einblick in die Sache.
Gruß kingjon
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28.04.12
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19.07.12
Ich habe vor zwei Tagen eine Mail (mit Schreibfehlern) von der Post AG erhalten, wonach sie eine Paketlieferung nicht zustellen konnten wegen falscher Anschrift. Ich sollte natürlich den Anhang mit einer Paketmarke o.ä. öffnen, um die Lieferung zu erhalten.
Habe ich gar nicht erst geöffnet, da auch nichts bestellt war.
Diese Mails werden offensichtlich im Namen vieler großer Firmen verschickt. Telekom-Rechnung bekomme ich immer mit Anrede und Rechnungsnummer.
Gruß karly
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19.07.12
Nicht nur du: http://www.pcwelt.de/forum/sicherheit/466114-risiko-mail.html
Zitat: karly
Das ist das Beste was man mit unbekannten oder unerwarteten Mails machen kann.
Zitat: karly
Klaro, die haben viele Kunden wodurch die Chance einen zu treffen größer ist. ;)
Gruß kingjon
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19.07.12
Das schützt auch nicht.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Perfider-Trojanerangriff-auf-Maplesoft-Kunden-1647223.html
Da wird keine Zeit verloren.
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