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Fairfax will BlackBerry für 4,75 Milliarden US-Dollar kaufen

25.09.2013 | 05:30 Uhr |

Das kanadische Investement-Unternehmen Fairfax will den strauchelnden Smartphone-Hersteller BlackBerry für 4,75 Milliarden US-Dollar übernehmen.

Am vergangenen Wochenende meldete BlackBerry einen Rekordverlust in Höhe von knapp einer Milliarde US-Dollar, woraufhin der Konzern die Streichung von 4.500 Arbeitsplätzen ankündigte. In Form des kanadischen Investment-Unternehmens Fairfax naht nun Rettung für den strauchelnden Smartphone-Hersteller.

Fairfax hält bereits rund zehn Prozent der BlackBerry-Anteile und will das Unternehmen nun komplett kaufen – für stolze 4,7 Milliarden US-Dollar. Für die Anteilseigner würde dieses Angebot in eine Auszahlung von 9 US-Dollar pro Aktie resultieren. Der Deal ist derzeit noch nicht wasserdicht. Die Kaufprüfungsfrist läuft noch bis zum 4. November 2013. In diesem Zeitraum könnten beide Parteien wieder abspringen.

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Laut Barbara Stymiest, Aufsichtsratsvorsitzende bei BlackBerry, wolle sich das Unternehmen in den nächsten Wochen nach Alternativen zum Fairfax-Angebot umsehen, um ein bestmögliches Ergebnis für BlackBerry und seine Anteilseigner zu erzielen. Es bleibt abzuwarten, ob sich eventuell noch weitere Kaufinteressenten finden werden.

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