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Fahrerlaubnis auf dem Smartphone

28.08.2015 | 05:37 Uhr |

Der Führerschein soll in den USA künftig auf das Mobiltelefon wandern. Polizisten dürfen das Smartphone nicht inspizieren.

Im US-Bundesstaat Iowa läuft derzeit ein Testlauf, bei dem unterschiedliche Möglichkeiten rund um einen digitalen Führerschein ausgelotet werden. Das Projekt mit dem Namen Mobile Driver License (mDL) verlagert die Fahrerlaubnis kurzerhand auf das Smartphone. Dennoch finden sich darauf alle wichtigen Informationen wie Geburtsdatum, Foto des Besitzers, Adresse und Gültigkeitszeitraum.

Mit einem Fingerwisch lässt sich die Rückseite des Dokuments anzeigen. Dort ist ein Strichcode untergebracht, der wichtige Informationen maschinenlesbar macht. Der Vorteil der digitalen Führerscheine für das zuständige Amt: Änderungen können über das Internet vorgenommen werden, etwa wenn der Besitzer das 21. Lebensjahr erreicht oder mit Einschränkungen der Lizenz bestraft wird.

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Polizisten können die Gültigkeit über eine App überprüfen. Dazu muss der Besitzer sein Smartphone nicht aus der Hand geben. Eine Überprüfung der sonst noch auf dem Handy gespeicherten Daten ist nicht erlaubt. Dafür benötigen Beamte einen Durchsuchungsbefehl.

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