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Fahrdienst-App Uber bleibt trotz Verbot weiterhin online

15.08.2014 | 05:04 Uhr |

Trotz eines durch den Berliner Senat ausgesprochenen Verbots will der Fahrdienst Uber seine App auch weiterhin anbieten.

Der Fahrdienst-Anbieter Uber mausert sich mittlerweile auch in Deutschland zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten des alteingesessenen Taxi-Gewerbes. Die App für Smartphones und Tablets vermittelt Privatleute und Chauffeure an Nutzer. Da sich diese nicht an die für das Taxi-Gewerbe geltenden strengen Auflagen halten müssen, sehen die Fahrdienstleister ihre Branche gefährdet und legten Beschwerde ein. Damit hat das Taxi-Gewerbe zumindest in Berlin nun Erfolg.

Wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in dieser Woche gegenüber dem Handelsblatt mitteilte, sei dem Unternehmen eine Untersagungsverfügung zugestellt worden. Damit darf Uber seine Dienste in Berlin nicht mehr anbieten. Verstöße werden mit Geldstrafen von bis zu 25.000 Euro geahndet. Bestandskräftig ist die Verfügung jedoch noch nicht.

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Uber will kämpfen. „Wir erwarten, dass ein Gericht die gleiche Entscheidung fällt, wie in Hamburg, wo ein Gericht das Verbot der App wieder aufgehoben hat, bis ein finales Urteil gefallen ist.“, erklärt Dimitri Gore-Coty, Manager von Uber in West-Europa, gegenüber dem Handelsblatt. Das Unternehmen wolle Widerspruch gegen die Verfügung einlegen und die App bis dahin trotz Verbot weiter anbieten.

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