Fachkräfte und Arbeitgeber

Jobsuche war Boom-Thema auf der CeBIT

Mittwoch den 14.03.2012 um 11:40 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

Jobsuche war Boom-Thema auf der CeBIT
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© iStockphoto.com/vm
Die zu Ende gegangene CeBIT erwies sich vor allem auch aus Jobbörse. Sowohl Fachkräfte als auch Arbeitgeber nutzen die Messe zum Austausch.
Die CeBIT- Halle 26 war laut Monster ein klarer Publikumsmagnet, vor allem dank des Themenbereichs Resources & Career. Am Monster-Stand wurden über 2.500 Bewerbungsfotos geschossen und Beratungsgespräche geführt, über 100 Recruiter informierten sich zum Thema Fach- und Führungskräftemangel (sofern es diesen denn wirklich gibt, was von Experten durchaus bezweifelt wird).
 
In den Gesprächen mit Bewerbern zeigte sich: Beratungsbedarf besteht auf allen Karrierelevels und in allen Berufsgruppen. Besonders Young Professionals und ältere Arbeitnehmer ließen ihre Bewerbungsunterlagen von den Monster Karriereexperten prüfen.
 
Die Studie „Recruiting Trends 2012“ der Universitäten Frankfurt a.M. und Bamberg in Zusammenarbeit mit Monster zeigt, dass Unternehmen in diesem Jahr verstärkt Mitarbeiter einstellen wollen. Arbeitsplätze für IT-Experten können aber oftmals nicht besetzt werden: 12 Prozent der offenen IT-Stellen bleiben voraussichtlich unbesetzt, weil kein passender Kandidat gefunden werden kann.
 
Laut Monster Employment Index haben auch IT-Unternehmen im europäischen Ausland begonnen, verstärkt nach Personal zu suchen. Entsprechend zeigt der Index verglichen mit dem Vorjahr einen Nachfragezuwachs in der IT-Branche. So werden in Belgien mehr Stellen in diesem Bereich online ausgeschrieben (plus fünf Prozent), ebenso in Deutschland (plus sechs Prozent), den Niederlanden (plus ein Prozent), Großbritannien (plus 19 Prozent) und Schweden (plus 20 Prozent). Diese Vakanzen richten sich in erster Linie an Techniker und Mitarbeiter für das Support-Desk.
 
Bis Samstagabend haben über 300.000 Menschen aus mehr als 110 Ländern die CeBIT besucht.

Mittwoch den 14.03.2012 um 11:40 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

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