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Facebook verschiebt neue AGB auf Ende Januar

03.01.2015 | 05:34 Uhr |

Die neuen Geschäftsbedingungen von Facebook treten erst am 30. Januar in Kraft. Nutzern bleibt dennoch keine Wahl.

Facebook hat seine Nutzungsbedingungen bezüglich Datenrichtlinien, Cookies und Werbung geändert. Diese AGB sollten eigentlich schon zum 1. Januar in Kraft treten, wurden nun jedoch auf den 30. Januar verschoben. Dies teilten die Betreiber des sozialen Netzwerks mit.

Nutzer haben jedoch keine Wahl: Entweder akzeptieren sie die neuen Bedingungen, alternativ bleibt nur die Schließung des Kontos. Wer sich Anfang Februar bei Facebook einloggt, hat damit automatisch die neuen AGB angenommen.

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Wichtigste Neuerung ist die Anzeige von Werbung, die von Facebook aufgrund des Surfverhaltens ausgesucht wurde. Hierfür werden genutzte Apps und andere Webseiten mit einbezogen. Bislang sammelte Facebook zur Auslieferung der Werbung lediglich Informationen, die im Netzwerk selbst vom Nutzer beigesteuert wurden – etwa „Gefällt mir“-Angaben oder abonnierte Seiten. Künftig darf Facebook auch außerhalb nach den Vorlieben des Anwenders Ausschau halten.

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