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Facebook darf WhatsApp kaufen - Behörden stimmen zu

11.04.2014 | 11:12 Uhr |

Dass Facebook WhatsApp für 19 Milliarden Dollar kaufen will, ist schon länger bekannt. Doch erst jetzt stimmen die US-Behörden dem Kauf zu. Allerdings haben sie auch eine Warnung im Gepäck.

Schon im Februar wurde bekannt, dass Facebook WhatsApp für 19 Milliarden US-Dollar übernehmen will. Facebook und WhatsApp waren sich bereits einig - und nun hat auch die Aufsichtsbehörde U.S. Federal Trade Commission (FTC) zugestimmt. Die FTC betonte jedoch, dass beide Unternehmen verantwortungsvoll mit ihren Datenbanken umgehen sollen. Jessica Rich, Director des Bureau of Consumer Protection bei der FTC, fügte hinzu: "WhatsApp hat einige Versprechen über die Einschränkung der Verarbeitung der gesammelten Daten gemacht. Diese Versprechungen gehen über die Facebook-eigenen Bestimmungen hinaus." Sie fordert, dass WhatsApp weiterhin diese Versprechen einhalten müsse.

Bricht WhatsApp diese Versprechen, würden sowohl Facebook, als auch WhatsApp gegen Absatz 5 des Federal Trade Commission Act verstoßen und möglicherweise auch gegen eine frühere Verfügung der FTC gegen Facebook in einer Privatsphäre-Angelegenheit. Eine Sprecherin von Facebook versicherte, dass sich natürlich beide Unternehmen an die Gesetze halten würden.

WhatsApp behauptet, keine Namen, Adressen oder Mail-Adressen zu sammeln - nur Telefonnummern. Auch GPS-Daten würden nicht gesammelt werden - User dürfen diese aber freiwillig mit anderen Nutzern teilen.

Nach dem Bekanntwerden der Übernahme durch Facebook, machten viele Nutzer ihrem Ärger Luft und kündigten an, WhatsApp den Rücken zu kehren. WhatsApp-Alternativen verzeichneten eigenen Aussagen nach in dieser Zeit hohe Nutzerzahlen-Zuwächse. Doch auch WhatsApp scheint weiter zu wachsen.

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